Sperre des Niklasdorf-Tunnel bis Montag

Sanierungsarbeiten

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Sperre des Niklasdorf-Tunnel bis Montag

Ab Montag werde in der Parallelröhre ein Gegenverkehrsbereich geführt. Dies teilte die Autobahn- und Schellstraßenbetreibergesellschaft Asfinag am Freitag mit.

Zwei Wochen Bauzeit
Die für die Sanierung des aufgetretenen Risses in der Tunneldecke notwendigen Materialien seien keine lagernden Waren und müssten an die spezielle Geometrie angepasst werden. "Daraus ergibt sich die Bauzeit von zwei Wochen", so Rainer Kienreich, Projektleiter und tunnelbautechnischer Fachmann.

Keine akute Einsturzgefahr
In der Autobahnmeisterei Bruck a. d. Mur trafen einander Vertreter von Bezirkshauptmannschaft und Baubezirksleitung Bruck, der Autobahnpolizei, der Gemeinde Niklasdorf und dem Straßen-Erhaltungsdienst des Landes Steiermark zu einer Koordinationssitzung. Dabei wurde betont, dass der Tunnel absolut sicher und nicht einsturzgefährdet sei. An der Sanierung des Risses werde gearbeitet", so Walter Gruber, Geschäftsführer der Asfinag Autobahn Service GmbH Süd.

Sanierungsmaßnahmen seit 2007
Seit Herbst 2007 seien umfangreiche Maßnahmen zur Sanierung der Hangsicherung im Bereich des Westportals im Gange, diese seien aber noch nicht abgeschlossen. Das installierte Lasermess-System hatte am vergangenen Wochenende eine Veränderung an dem bestehenden, bereits einmal aufgetretenen Riss detektiert.

Daraufhin wurde festgestellt, dass das Abbrechen kleiner Teile im Bereich des 50 Meter langen Risses auf die Fahrbahn jederzeit möglich sei. Bereits Donnerstagabend hätten externe Experten gemeinsam mit der Asfinag das Sanierungskonzept festgelegt. Dieses sieht eine gründliche Verschließung des Risses vor.

Starkes Verkehrsaufkommen
Durch das Ende der Semesterferien in Wien, NÖ und Burgenland rechne man mit einem starken Verkehrsaufkommen auf der S6 Richtung Wien. Daher habe man vereinbart, dass der Gegenverkehr durch die Südröhre in Richtung Wien erst in der Nacht von Sonntag auf Montag eingerichtet werde. Am Montag um 5.00 Uhr seien diese Arbeiten abgeschlossen, so Gruber.

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