Steirer sticht Nachbarskinder nieder

Südoststeiermark

Steirer sticht Nachbarskinder nieder

Ein Nachbarschaftsstreit im Bezirk Südoststeiermark eskalierte am Mittwoch gegen 16 Uhr blutig. Was bislang bekannt ist: Der 52-jährige Josef R. attackierte am Grieberg bei Paldau seine Nachbarn mit einer Stichwaffe. „Ich habe Kinder schreien gehört. Als ich aus dem Fenster schaute, sind sie über die Straße davon gelaufen“, schildert ein entsetzter Anrainer, der nur 200 Meter vom Tatort entfernt wohnt, gegenüber ÖSTERREICH.

Kinderlärm dürfte ihn zum Ausrasten gebracht haben
Angeblich war es Kinderlärm am Pool, der den Mann ausrasten ließ. Im Dorf ist der allein stehende Mann als „Sonderling“ verschrien, sagen seine Nachbarn.

Ein alarmierter Nachbar griff zu einer Gaspistole, um die Kinder zu verteidigen. „Drei, vier Schüsse haben wir gehört“, erzählt der Augenzeuge weiter.

Cobra stürmt Haus, doch Verdächtiger flüchtig
R. verletzte zwei Kinder und zwei Erwachsene, die dazwischen gingen, zum Teil schwer. Darunter ein achtjähriges Mädchen, das nach dem Blutbad mit dem Christophorus-Rettungshelikopter ins LKH Graz geflogen werden musste. Am Kopf schwer verletzt, schwebt es in Lebensgefahr.

Dann verschwand R. Nach der Tat rief er bei der Polizei im nahen Feldbach an. Er soll angegeben haben, ein Mädchen erstochen zu haben. Dann drohte er mit weiteren Morden. Die Spezialeinheit Cobra stürmte sein Haus im Glauben, dass er sich dort verschanzt halte. Doch der Mann war am frühen Abend noch flüchtig. 30 Beamte fahndeten nach ihm. Anrainer mussten die Türen zu versperren, durften nicht ins Freie gehen.

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