Steirer wegen Bombendrohung vor Gericht

Telefon-Terror

© Laila Daneshmandi

Steirer wegen Bombendrohung vor Gericht

Die Drohung erfolgte per Telefon mitten in der Nacht und hatte die sofortige Evakuierung von über 400 Patienten zur Folge. Der Anrufer konnte ausgeforscht und angezeigt werden. Er steht nun Dienstagnachmittag in Leoben wegen gefährlicher Drohung vor Gericht. Ein Urteil wird für den Abend erwartet.

"In einer Stunde geht die Bombe hoch"
Der Anruf erfolgte am 23. Mai um 1.14 Uhr: "In einer Stunde geht die Bombe hoch", sagte ein unbekannter männlicher Anrufer. Bereits 15 Minuten später wurde mit der Evakuierung des gesamten Krankenhauses - mit Ausnahme der Intensivstation - begonnen. Da es glücklicherweise eine sehr milde Nacht war, konnten die Patienten vorübergehend im Freien untergebracht werden.

Kein Sprengstoff gefunden
Kurz nach fünf Uhr früh beendete die Polizei den Einsatz, Sprengstoff war keiner gefunden worden. Die Kranken wurden wieder zurück in das Gebäude gebracht. Mitten in dem ganzen Trubel kam ein kleiner Bub gesund zur Welt. Die Kaiserschnitt-Entbindung konnte auch wegen des Bombenalarms nicht unterbrochen werden.

Betrunken
Der Anrufer - ein 30-jähriger Leobener - konnte wenige Tage später ausgeforscht werden. Er gab an, bei dem Anruf betrunken gewesen zu sein. Die Verhandlung beginnt um 14.30 Uhr, ein Urteil soll noch am Dienstag erfolgen.

Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden

Anzeigen

Werbung

Live auf oe24.TV 1 / 10

Top Gelesen 1 / 5

  Diese Website verwendet Cookies. Durch die Verwendung dieser Website stimmen Sie dem damit verbundenen Einsatz von Cookies zu.

Es gibt neue Nachrichten
auf oe24.at
Jetzt Startseite laden
Abbrechen