Sonderthema:
Steirischer Polizist wegen Vergewaltigung verurteilt

Haftstrafe

© Laila Daneshmandi

Steirischer Polizist wegen Vergewaltigung verurteilt

Dem Beatmen wurde vorgeworfen, seine Ex-Frau missbraucht und den Sohn zu einer falschen Aussage genötigt zu haben. Der Angeklagte hatte alle Vorwürfe bestritten. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Mit Dienstwaffe bedroht und vergewaltigt
Seit der Heirat im Jahr 1995 ließ sich der 43-Jährige immer wieder zu Alkoholexzessen und Beschimpfungen hinreißen, so der Staatsanwalt: "Hatte er keinen Alkohol, war er nervös, hatte er getrunken, war er aggressiv gegenüber seiner Frau", so der Ankläger. Laut Staatsanwalt ist der Angeklagte alkoholkrank, was der Verteidiger heftig dementierte.

Drohungen mit der Dienstwaffe oder dem Pfefferspray sollen auch an der Tagesordnung gewesen sein. Im Juni 2006 soll dann die Vergewaltigung stattgefunden haben. Der Polizist sei, so der Staatsanwalt, betrunken heimgekommen, hätte seine Frau beschimpft und sei über sie hergefallen.

Mit SMS und MMS bombardiert
Im November 2006 kam es zur Scheidung. Der Steirer soll sich damit aber nicht abgefunden und der Frau ununterbrochen Schwierigkeiten bereitet haben. Neben Anzeigen beim Jugend- und Sozialamt habe er ihr auch rund 300 SMS und MMS geschickt sowie rund 500 Mal angerufen und Botschaften hinter die Scheibenwischer des Autos geklemmt, so der Staatsanwalt.

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