Tödlicher Arbeitsunfall in Zellstoffwerk

Murtal

© laumat.at /Matthias Lauber

Tödlicher Arbeitsunfall in Zellstoffwerk

Zu einem tödlichen Arbeitsunfall ist es Montagfrüh auf dem Gelände der Zellstoff Pöls AG in der Obersteiermark gekommen. Ein 49-jähriger Arbeiter, der in einem Waggon mit Reinigungsarbeiten beschäftigt war, wurde vom Greifarm eines Baggers getroffen.

Wie Polizei und Unternehmen mitteilten, passierte der Zwischenfall gegen 6.45 Uhr im Bereich der Holzentladung, wo der 49-Jährige gemeinsam mit einem Kollegen die Ladefläche eines Waggons reinigte. Dabei kam auch ein von einem 56-Jährigen bedienter Bagger zum Einsatz, der mittels Greifarm die Holzabfälle aus dem Waggon hob.

Aus ungeklärter Ursache wurde der 49-Jährige - er trug vorschriftsgemäß einen Schutzhelm - von dem Greifarm des Baggers getroffen und tödlich verletzt. "Es gab eine Freigabesignal für den Baggerfahrer und es ist uns ein Rätsel, warum der Mitarbeiter auf dem Waggon sein konnte", erklärte Vorstand Gunther Sames. Sowohl das Opfer als auch der Baggerfahrer wurden als erfahrene Mitarbeiter beschrieben.

Kollegen und Familienmitglieder wurden durch ein Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes psychologisch betreut. Seitens der Firmenleitung wurde eine genau Untersuchung angekündigt, gemeinsam mit Behördenvertreter wurde eine Unfallkommission gebildet.

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