Vier Tote bei Unfällen am Samstag

Verunglückt

Vier Tote bei Unfällen am Samstag

Bei einem Unfall im Plabutschtunnel der A9 Pyhrnautobahn sind Samstagnachmittag zwei Menschen ums Leben gekommen. Wie die Autobahnpolizei mitteilte, geriet gegen 16.30 Uhr ein 57-jähriger Lenker auf der Fahrt Richtung Norden links gegen die Tunnelwand. Der Lenker und seine Beifahrerin starben an der Unfallstelle.

Nach ungefähr 1,5 Kilometern, die der Lenker im Plabutschtunnel Richtung Linz unterwegs war, krachte er praktisch ungebremst mit rund 120 km/h in eine Tunnelnische. Beide Insassen wurden eingeklemmt und konnten erst mittels schwerem Bergegerät durch die Grazer Berufsfeuerwehr aus dem Wrack befreit werden. Lenker und Beifahrerin waren auf der Stelle tot.

Beim Lenker handelt es sich um einen 57-jährigen gebürtigen Bosnier, der in Schärding (OÖ) wohnhaft war. Über die Mitfahrerin waren zunächst keine Daten bekannt. Seitens der Autobahnpolizei vermutete man als Ursache Sekundenschlaf. Die Oströhre des Plabutschtunnels musste in Fahrtrichtung Norden mehrere Stunden lang gesperrt werden. Der Verkehr wurde über das Grazer Stadtgebiet umgeleitet.

Frontalcrash
Ein schwerer Frontalzusammenstoß eines Motorrades mit einem Kleinbus hat auch Samstagmittag in Ottensheim (Bezirk Urfahr-Umgebung) in Oberösterreich zwei Jugendlichen das Leben gekostet. Ein 20-Jähriger überholte mit seinem Motorrad einen Pkw in einer leichten Linkskurve. Dabei dürfte er den Gegenverkehr übersehen haben. Der Bursch raste ungebremst in einen entgegenkommenden Kleinbus. Der 20-Jährige sowie eine am Sozius befindliche 21-Jährige waren auf der Stelle tot.

Gegen 13.30 Uhr fuhr der junge Motorradlenker aus Linz mit seiner Freundin aus Leonding (Bezirk Linz-Land) am Sozius auf der Aschacher Bundesstraße (B 131) hinter einem Pkw. In einer leichten aber laut Polizei gut einsichtlichen Linkskurve setzte er sein Überholmanöver an und scherte mit dem Zweirad aus. Da der etwas breitere Kombiwagen vor dem Motorrad dem Burschen aber die Sicht auf den Gegenverkehr genommen haben dürfte, wich er ausgerechnet in dem Moment auf die Gegenfahrbahn aus, als sich gerade ein Kleinbus auf Höhe des zu überholenden Wagens befand. "Der 20-Jährige ist ungebremst in den Bus geknallt", schildert ein Polizist den Hergang. Auch die Unfallaufnahme zeige, dass der Lenker des Kleinbusses keine Chance mehr hatte, in irgend einer Weise zu reagieren.

Tragisches Detail am Rande
Laut Polizei war man ursprünglich von einem Toten, dem Lenker des Motorrades, ausgegangen. Ein zweites Paar Schuhe auf der Fahrbahn veranlasste die Beamten aber schließlich, nach weiteren Unfallopfern zu suchen. 15 Meter abseits der Unfallstelle wurde der Leichnam des 21-jährigen Mädchens in einem Maisfeld schließlich gefunden. Der Lenker des Kleinbusses kam mit einem Schock davon.

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