Wieder Schuss auf Wohnhaus

Dritter Anschlag

© Ullrich

Wieder Schuss auf Wohnhaus

Ein Heckenschütze treibt in der südlichen Steiermark sein Unwesen. Am Dienstag schoss der Unbekannte auf ein Wohnhaus in Neutillmitsch (Bezirk Leibnitz). Erst vor eineinhalb Wochen hatte es in Glojach (Bezirk Feldbach) zwei ähnliche Anschläge auf ein Einfamilienhaus und einen Bus gegeben. Die Polizei schließt einen Zusammenhang zwischen den Taten, bei denen niemand verletzt wurde, nicht aus.

Keiner im Haus
Das letzte Attentat ereignete sich am Dienstagnachmittag. Michaela E. (37) hatte ihr Haus gegen halb drei Uhr verlassen und war vier Stunden später wieder zurückgekehrt – in dieser Zeit schlug der Unbekannte zu. Dass sich zum Tatzeitpunkt niemand im Haus aufhielt, war reiner Zufall: Normalerweise, so berichtet Michaela E. (37), sei das Haus an Dienstagen immer voller Kinder – die Kleinen würden aus der gesamten Siedlung zum Spielen zu ihr kommen. Diesmal hatte aber eine Nachbarin zum „Spieletag“ eingeladen.

„Mauer explodiert“
Zunächst bemerkte die 37-Jährige nichts von dem Schuss auf ihr Haus. Erst am Mittwoch fielen ihrem Mann Schäden an einer Wand auf – als sei „die Mauer explodiert“, sagt Michaela E. Nach kurzer Suche fand die Frau das Projektil – das Vollmantelgeschoss vom Kaliber 7,65 mm hatte die Hausmauer durchschlagen, war gegen eine Innenwand geprallt und auf dem Fußboden gelandet.

Polizei prüft Projektil
Laut Polizei wurde der Schuss aus mehreren Hundert Metern Entfernung abgegeben. Experten untersuchen zurzeit das Projektil. Dabei handle es sich um gängige Pistolenmunition mit Kupfermantel, so die ermittelnden Beamten.

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