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Zwei Bergsteiger stürzten in den Tod

Tödliche Unfälle

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Zwei Bergsteiger stürzten in den Tod

Ein Bergsteiger ist am Samstag in der Obersteiermark abgestürzt und hat dabei tödliche Verletzungen erlitten. Der 27-Jährige war mit einem Bekannten von am Hirschkarlgrat in Richtung Grieskogel (Bezirk Leoben) unterwegs, als er in einer Schneerinne ausrutschte. Sein Bekannter holte Hilfe, doch für den Abgestürzten kam jede Hilfe zu spät, er starb noch an der Unfallstelle an seinen schweren Kopfverletzungen.

Die beiden Bergsteiger wollten den Rückweg vom Hirschkarlgrat abkürzen und nahmen einen Weg durch eine schneebedeckte Rinne. Nach rund 400 Metern war die Schneedecke gefroren, sodass der 27-Jährige ausrutschte. Sein Begleiter fand ihn 150 Meter weiter unten, konnte aber über sein Handy keine Hilfe holen, da an dieser Stelle kein Empfang war. Beim Abstieg traf er einen Jäger, der ihn mit dem Auto mitnahm. Der Abgestürzte wurde vom Rettungshubschrauber schließlich mittels Seilbergung aus der Rinne geholt, doch der Flugrettungsarzt konnte nur noch den Tod feststellen.

Deutscher Wanderer starb bei Absturz
Auch in Vorarlberg starb am Wochenende ein Bergsteiger. Ein 30-jähriger Deutscher war gemeinsam mit einer Begleiterin unterwegs, als beide in der Dunkelheit ausrutschten. Weil sich der Mann nicht mehr rührte, schlug die Frau Alarm. Der Wanderer nur mehr tot geborgen werden. Er wies keine äußeren Verletzungen auf.

Die zwei Wanderer unternahmen mit einer rund 30-köpfigen Faschingsgruppe aus Lindau (Bayern) einen Ausflug in die Vorarlberger Talschaft Montafon. Während der Rest der Gruppe in der Unterkunft blieb, machten sich der 30-Jährige und seine Begleiterin gegen 15.30 Uhr zu einer Wanderung auf. Bereits bei Dunkelheit rutschte die Frau im Bereich der Alpe Manuaf aus und blieb an einem Baumstumpf hängen. Wenig später stürzte auch der Mann und blieb ebenfalls im Gehölz liegen. Als er auf Zurufe nicht mehr reagierte, alarmierte die Frau die Bergrettung. Gegen 18.30 Uhr fanden die Helfer das Paar, der Mann war jedoch bereits tot. Da keine Verletzungen sichtbar waren, wurde vom verständigten Staatsanwalt eine Obduktion der Leiche angeordnet. Diese soll laut Polizei am Montag erfolgen.

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