Zwei Tote nach Heli-Absturz in der Steiermark

Mit Seil kollidiert

 

Zwei Tote nach Heli-Absturz in der Steiermark

Die beiden Hubschrauber-Piloten aus Oberösterreich, die am Freitag im Toten Gebirge in der Obersteiermark vermutlich ein Seil einer Materialbahn gekappt hatten, sind am Samstag tot im ausgebrannten Wrack gefunden worden. Laut Polizei dürfte es sich um einen Flugfehler gehandelt haben, denn die Materialseilbahn sei in allen Plänen eingezeichnet. Die genaue Ursache muss von der Flugkommission geklärt werden.

Zu Trainingsflug gestartet
Die zwei Oberösterreicher im Alter von 35 und 40 Jahren, die als erfahrene Piloten galten, waren mit ihrem privaten Helikopter am Freitag gegen 9.00 Uhr in Wels (OÖ) zu einem Trainingsflug gestartet. Da der Hubschrauber vom Typ Bell 206 nicht wie erwartet gegen 11.00 Uhr zurückkehrte, wurde am Abend eine Suchaktion gestartet. Welche Route die beiden Oberösterreicher genommen hatten, war unklar - es gab keine Radaraufzeichnungen und auch Funkkontakt war nach dem Start keiner mehr vorhanden. Auch spätere Versuche, einen Kontakt mittels Funk oder Handy herzustellen, waren vergeblich.

Suchaktion im Toten Gebirge
Gegen 18.15 Uhr verdichteten sich die Hinweise auf einen Absturz. Ein ehemaliger Pächter des obersteirischen Albert-Appel-Hauses (1.663 Meter) wies die Polizei darauf hin, dass ein blauer Hubschrauber das Tragseil der Materialbahn im Toten Gebirge gestreift und gekappt hätte. Die Suchaktion in hochalpinen Gelände musste jedoch ohne Erfolg in den Nachtstunden abgebrochen werden. Kurz nach dem neuerlichen Beginn der Suche am Samstag wurde das ausgebrannte Wrack gefunden. Die Flugkommission muss nach Klärung der Ursache noch die Bergung der Leichen freigeben, dies könne laut Polizei noch den ganzen Tag über andauern.

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