Ärzte nähten Buben Finger wieder an

Unfall am Wandertag

© wodickaèbilderbox

Ärzte nähten Buben Finger wieder an

Aufatmen für die Familie des kleinen Christian (5) aus Hall. Der Bub war mit seinen Eltern und einer befreundeten ­Familie gerade auf einem Sonntagsausflug zum Absamer Wasserfall unterwegs, als die Kinder übermütig auf Felsen zu klettern begannen.

Brocken auf Hand
Plötzlich löste sich ein spitzer Stein und traf den Buben genau auf die Hand. Der kleine Finger wurde dadurch abgetrennt. Herbeigerufene Sanitäter halfen dem weinenden Christian, doch in der Hektik ging der Finger verloren.

Während das Kind in die Uniklinik Innsbruck geflogen wurde, fand schließlich ein Notarzt nach intensiver Suche den Körperteil. „Der Finger wurde sofort gekühlt und ins Spital gebracht“, schildert Marco Keplinger von der Polizei.

Rekord-OP
Noch in der Nacht vollbrachte das medizinische Team rund um den Chirurgen Fabian Teptschke dann das Wunder: In einer siebenstündigen Operation wurde der Finger wieder angenäht: „Es war besonderes Feingefühl nötig, weil bei Kindern alles filigraner ist“, sagt Kliniksprecher Johannes Schwamberger.

Die OP verlief optimal: Christian kann das Spital in sechs Tagen wieder verlassen – natürlich mit seinem Finger

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