Baby erholt sich langsam

Schütteltrauma

© Michele Pauty

Baby erholt sich langsam

Am 1. November wurde ein erst sieben Monate altes Mädchen aus Imst bewusstlos in die Klinik Innsbruck eingeliefert. ÖSTERREICH zeigte gestern den Fall auf. Bei der Untersuchung wurde ein Schütteltrauma, also Kindesmisshandlung, festgestellt. Das Kind erlitt schwere Verletzungen der Hirnrinde. Diesmal reagierten die Behörden rasch: Der Fall wurde der Jugendfürsorge gemeldet. Das Baby ist laut Spital auf dem Weg der Besserung.

Maßnahmen
Nun dürfen die Eltern das Baby nur in Begleitung besuchen, solange es im Spital ist. Danach kommt es in die Obhut des Jugendamtes. Auch das zweite Kind, das keinerlei Anzeichen von Misshandlung aufweist, (1 1/2 Jahre) wurde einstweilen der Obhut der Eltern entzogen. Die Mutter (23) und der Stiefvater (22) stimmten dieser Maßnahme auch zu, so Erwin Krismer vom Jugendamt. Es sei trotz allem wichtig, dass die Kinder Kontakt zu ihren Eltern haben dürfen.

Ermittlung
Gegen den Stiefvater wird wegen Kindesmisshandlung ermittelt. Bei der polizeilichen Einvernahme hatte er angegeben, dass er den Eindruck hatte, das Baby würge oder litte an Atemnot. Deshalb habe er es in Panik geschüttelt. Schließlich hatte er die Rettung gerufen. Allerdings werden gerade Würgen, Erbrechen und Atemnot auch als Symptome des Schütteltraumas beschrieben.

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