Osttirol

Einsatzkräfte kämpfen gegen Waldbrand

Feuerwehren haben am Mittwoch die Löscharbeiten bei einem Waldbrand im Hinteren Defereggental in Osttirol fortgesetzt. Ein "Brand-Aus" gab es vorerst nicht. Von den Einsatzkräften hieß es am frühen Nachmittag, man habe das Feuer durch das Legen von "Wasserteppichen" unter Kontrolle.

Betroffen waren rund zehn Hektar in einer Höhe von bis zu 2.500 Metern. Drei Hubschrauber wurden eingesetzt, berichtete Bürgermeister Gerald Hauser (F) der APA. Die Arbeiten seien schwierig. Das Wasser aus dem Dreialmbach müsse über lange Schlauchleitungen zum Einsatzort gepumpt werden. In dem Gebiet können sich die Feuerwehrleute nur über Funk verständigen. Ein funktionierendes Handynetz gibt es dort nicht. Im Einsatz standen rund 50 Mann der Feuerwehren, Bergrettung und freiwillige Helfer.

Das Feuer im Trojeralmtal bei St. Jakob war am Dienstag ausgebrochen, ein Jäger hatte Alarm geschlagen. In der Nacht breiteten sich die Flammen weiter aus. Ob Weideräumungsarbeiten mit gezieltem Abbrennen durch eine Firma der Auslöser für den Waldbrand waren, stand vorerst nicht fest.
 

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