49-jährige Bankerin getötet

49-jährige Bankerin getötet

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Goldmord: Polizist ist tatverdächtig

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Ein 51-jähriger Polizist soll den Mord an einer Tiroler Bankerin verübt haben. Das bestätigten Ermittler am Dienstagnachmittag bei einer Pressekonferenz in Innsbruck. Der Verdächtige war 25 Jahre unauffällig im Polizeidienst tätig und hat u.a. Spezialausbildung zum Entschärfen von Sprengmitteln, hieß es. Die 49-jährige Frau ist einem "kaltblütigen Verbrechen" zum Opfer gefallen, betonte die Leiterin der Staatsanwaltschaft, Brigitte Loderbauer. Der Tatverdächtige ist nicht geständig.

Gefesselt, betäubt, erstickt
Die Leiche der 49-Jährigen war am Freitag in einem auf einer Gemeindestraße in Wiesing im Bezirk Schwaz abgestellten, weißen Mercedes gefunden worden. An der Leiche und im Auto sind Brandspuren entdeckt worden. Bei der Getöteten handelte es sich um eine Bankangestellte. Sie wurde gefesselt, mit Chloroform betäubt und mit Gas (Kohlenmonoxid) tödlich vergiftet. Von den 8 Kilogramm Goldbarren im Wert von 333.000 Euro fehlt nach wie vor jede Spur.

Diashow Hier wurde die Bankerin gefunden

Eine Polizeistreife fand hier den gesuchten Mercedes

In dem weißen Mercedes fand man die Leiche der Prokuristin.

Die Todesanzeige

Am Montag fand sich die Todesanzeige in verschiedenen Medien.

Das Cafe Rofan

Mysteriös: Wen wollte die Bankerin hier treffen?

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Dramatischer Fluchtversuch
Vor der Einvernahme des Mannes hatten sich dramatischen Szenen abgespielt. Im Landespolizeikommando Tirol war es zu einem Gerangel gekommen, ein Polizist verlor seine Dienstwaffe. Der 51-jährige Verdächtige schnappte sich die Glock und versuchte abzudrücken. Dabei hat sich laut Staatsanwältin Brigitte Loderbauer kein Schuss gelöst. Daher wird auch wegen Mordversuchs ermittelt, hieß es bei der Pressekonferenz. Der Verdächtige konnte im Zuge der Tumulte über den Innenhof bis auf die Straße flüchten. Dort wurde er dann wieder festgenommen.

Das Verbrechen soll laut Christoph Hundertpfund, Leiter der Ermittlungen, von langer Hand minuziös geplant worden sein. Auf die Spur des Mannes ist man durch einen Fund im Fahrzeug des Opfers gekommen.

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