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Großbrand in Innsbrucker Hochhaus

Nach dem Brand in einem elfstöckigen Wohnhaus im Innsbrucker Olympischen Dorf in der Nacht auf Montag werden drei Personen in der Innsbrucker Klinik stationär behandelt. Insgesamt wurden 21 Bewohner verletzt, wobei es sich primär um Rauchgasvergiftungen handle, berichteten Vertreter der Einsatzkräfte bei einer Pressekonferenz am Montag. Die Brandursache konnte noch nicht geklärt werden.

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Wohnungen im obersten Stock unbewohnbar
Auch die Nachlöscharbeiten dauerten am Montagvormittag noch an. Die meisten Bewohner sollen aber noch am Montag in ihre Wohnungen zurückkehren können - mit Ausnahme von acht Wohnungen im obersten Stockwerk. Für deren Bewohner werden wegen der Rauch- und Wasserschäden Ersatzquartiere gesucht, so die Einsatzkräfte. In Summe befinden sich etwa 80 Wohnungen in dem Hochhaus.

Insgesamt waren 300 Bewohner - darunter auch Bewohner der umliegenden Häuser - vorübergehend evakuiert worden, bestätigte Innsbrucks Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (Für Innsbruck) bei der Pressekonferenz. Etwa 20 Personen verbrachten die Nacht im Turnsaal der Neuen Mittelschule, der Rest konnte bei Verwandten und Bekannten unterkommen. Vizebürgermeister Christoph Kaufmann (Für Innsbruck) zeigte sich erleichtert, dass man "mit einem blauen Auge" davongekommen sei.

Gasflaschen explodierten
Das Feuer war gegen 22.00 Uhr am Sonntag ausgebrochen. Das Dach des Hauses stand innerhalb kurzer Zeit in Flammen. Im Zuge des Brandes explodierten laut Angaben der Einsatzkräfte drei Gasflaschen, die dort für bevorstehende Sanierungsarbeiten gelagert waren. 16 weitere Gasflaschen wurden in Sicherheit gebracht. Gegen drei Uhr Früh war das Feuer unter Kontrolle gebracht worden. Derzeit sind nach wie vor Nachlöscharbeiten im Gange, da immer wieder Glutnester zum Vorschein kommen, erklärte Branddirektor Erwin Reichel. Über 200 Einsatzkräfte waren im Dienst.

Schwer verletzt wurde bei dem Brand niemand. 21 Personen mussten in der Nacht vor Ort medizinisch versorgt werden, neun davon wurden in die Innsbrucker Klinik gebracht, drei sind derzeit noch in stationärer Behandlung.

Die größten Schäden am Haus trug das Dach davon, wo der Brand ausgebrochen war. Auf die darunterliegenden Wohnungen griff das Feuer nicht über. Da schwere Regenfälle angesagt sind, soll das Dach möglichst schnell abgedichtet werden, um Nachschäden zu verhindern. "Die Brandursachenermittlungen stehen noch am Beginn", sagte Brandermittler Markus Hammerl. Ob die Gasflaschen im Zusammenhang mit der Brandursache stehen, konnte noch nicht geklärt werden.
 

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