Großfahndung nach Bankräuber von Arzl

Überfall

Großfahndung nach Bankräuber von Arzl

Für zwei Angestellte war es der Albtraum ihres Lebens: Um 12.30 Uhr stürmte am Montag ein Unbekannter mit einer silbernen Pistole in die Raika in Arzl und zwang das Personal, die Eingangstüre zuzusperren. Der Mann, der mit einem grauen Schal vermummt war, ließ sich aus dem Tresor Geld in bislang unbekannter Höhe aushändigen.
Dann griff er noch in die Kassen, stopfte alles in eine Sporttasche und flüchtete zu Fuß in Richtung Stadt. Die beiden Angestellten erlitten einen Schock, Kunden waren keine in der Bank.

Fahndung läuft
Die sofort eingeleitete Alarmfahndung, bei der auch ein Hubschrauber des Innenministeriums und Hundestaffeln im Einsatz waren, blieb bis zum Abend erfolglos und wurde am Dienstag in Innsbruck weitergeführt – bis dato auch ohne Erfolg.

Mithilfe erbeten
Der Täter dürfte zwischen 25 und 35 Jahre alt sein und wird als 1,80 bis 1,85 Meter großer, kräftiger Mann beschrieben. Der Mann soll mit Akzent – möglicherweise osteuropäisch – gesprochen haben. Die Polizei bittet dringend um Hinweise aus der Bevölkerung.

Zweiter Überfall
Die Bank war bereits Ende Februar überfallen worden. Damals stürmten zwei Täter mit Faustfeuerwaffen das Gebäude. Sie trugen Frauenperücken und waren vermummt. Auch sie konnten fliehen. Laut Kripo-Einsatzleiter Karl Ritscher besteht vorerst aber kein Zusammenhang, "gänzlich ausschließen will ich es aber auch nicht".

Autor: (pim)
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