Kleinbus bei Sölden von Lawine begraben

Starker Schneefall

© AP

Kleinbus bei Sölden von Lawine begraben

Von einer Lawine ist am Christtag Nachmittag oberhalb von Sölden im Ötztal im Tiroler Bezirk Imst ein Kleinbus erfasst und verschüttet worden. Nach ersten Informationen der Polizei konnten die drei Insassen verletzt geborgen werden. Laut Gletscherbahnen handelte es sich um Mitarbeiter des Liftbetreibers, die wegen des starken Schneefalls auf dem Rückweg ins Tal waren.

Temperatursturz
In dem Gebiet hatte es am Freitag zunächst geregnet. Durch den Temperatursturz habe es innerhalb kurzer Zeit bis zu 30 Zentimeter Neuschnee gegeben. Daraufhin sei die Lawinengefahr angestiegen und man habe den Skibetrieb am Gletscher eingestellt.

Schneebrett
Auf dem Rückweg ins Tal wurden der Kleinbus von dem Schneebrett oberhalb der Mautstelle erfasst, die sich in 2.800 Metern Höhe befindet. Die Lawine schob den Bus in einen Graben. Das Fahrzeug wurde total beschädigt. Die Insassen erlitten Schnittwunden, einer musste wegen einer Knieverletzung in eine Privatklinik nach Sölden gebracht werden.

Die Verbindung zum Rettenbachferner, wo jedes Jahr die Rennen zum Weltcupauftakt stattfinden, wurde unterdessen von der örtlichen Lawinenkommission gesperrt. Die übrigen Mitarbeiter sollten mit Pistenbullys am Nachmittag auf einem sicheren Weg ins Tal gebracht werden.

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