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Kuh-Krimi:

Sieben tote Rinder

Kuh-Krimi: "Es war eine Hetzjagd"

Das „Massaker“ auf einer Alm oberhalb Innsbrucks gibt weiter Rätsel auf. Von neun abgestürzten Kühen überlebten nur zwei.

Am Donnerstag wurde die zehnte Kuh entdeckt. Sehr verschreckt, aber lebendig. Sie steckte im dichten Latschengebüsch, konnte weder vor noch zurück. „Wir mussten der Kuh mit einer Motorsäge den Weg bahnen. Ober ihr war eine steiler Felsvorsprung, wir hätten sie nie rauf bekommen“, schildert Andreas Heis die Rettung. Wie war das junge Rind da überhaupt alleine hingekommen? „Es ist mir unerklärlich. Es muss gesprungen sein“, sagt der kundige Landwirt zu ÖSTERREICH. „Aber“, fügt er hinzu, „eine Kuh springt nicht über Felsen – außer sie wird gejagt.“

Kühe lagen über Hunderte Meter verstreut am Hang
„Unsere Kühe sind Touristen und Hunde gewohnt. Wir haben ja selbst einen. Auch hat es am Mittwoch weder geblitzt noch gedonnert“, erklärt Heis, denn Kühe könnten von Unwettern erschreckt werden. „So wie das aussieht, dass die so weit voneinander entfernt gelegen haben, das alles deutet darauf hin, dass etwas oder jemand unsere Zuchttiere gehetzt hat.“ Jemand?
 „Mittlerweile glauben wir sogar, dass ein Mensch uns das angetan haben könnte.“ Die teils trächtigen Tiere hatte einen Wert von etwa 15.000 Euro.

(kov)

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