Landesschulrat wegen

Fälschung?

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Landesschulrat wegen "Nicht Genügend" angezeigt

Zwei "Nicht genügend" im Abschlusszeugnis haben den Vater einer Maturantin in Tirol zu einer Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Innsbruck veranlasst. Der Vater wirft Lehrern und Beamten des Landesschulrats "Missbrauch der Amtsgewalt und Fälschung von Beweismitteln" vor.

Mädchen als "Lügnerin" bezeichnet
Stein des Anstoßes waren zwei Fünfer im Abschlusszeugnis der 18-jährigen Schülerin. Sie sah sich zu Unrecht negativ beurteilt und erhob Einspruch gegen das Zustandekommen der Noten. Nach Streitereien mit den Lehrern folgte ein Gutachten des Landesschulrat, in dem das Mädchen, das dazu angeblich nicht gehört wurde, als Lügnerin bezeichnet worden sein soll.

Vater kam mit Beweisen - mit Erfolg
Daraufhin schaltete sich der Vater ein. Er lieferte Beweise wie etwa negative Beurteilungen im Klassenbuch an Tagen an denen seine Tochter nicht einmal in der Schule gewesen sein soll.

Er wandte sich in zweiter Instanz an das Unterrichtsministerium. Dort wurde dem Einspruch inhaltlich recht gegeben und die Noten von "Nicht genügend" auf "Genügend" korrigiert.

In der jetzt eingebrachten Anzeige bei der Staatsanwaltschaft geht es um den Verdacht des Missbrauchs der Amtsgewalt und der Fälschung von Beweismitteln gegen fünf Lehrpersonen und zwei Beamte des Landesschulrates.

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