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Leiche aus dem Inn geborgen

Innsbruck-Land

Leiche aus dem Inn geborgen

Die Leiche eines der beiden vermissten 19-Jährigen, die nach einem Sprung in den Inn abgetrieben worden waren und nach denen zwei Tage gesucht wurde, ist von den Einsatzkräften gefunden worden. Eine Obduktion am Mittwoch bestätigte die Identität des jungen Mannes. Der zweite 19-Jährige galt vorerst weiter als vermisst.

Der Tote war am Montag beim Innkraftwerk in Kirchbichl aus dem Wasser gezogen worden. Der leblose Körper hatte sich im Rechen des Kraftwerks verfangen. Am Mittwoch führte die Gerichtsmedizin Innsbruck eine Obduktion durch.

In den Inn gesprungen
Das Unglück hatte sich am 5. Juni bei Roppen ereignet. Zunächst waren ein 16-, 19-, und ein 32-Jähriger von einer Fahrradbrücke in den hochwasserführenden Inn gesprungen. Das Trio erreichte das Ufer. Als aber ein weiterer 19-Jähriger nachsprang, wurde er von der starken Strömung abgetrieben. Sein gleichaltriger Freund sprang daraufhin in die Fluten, um dem Abgetriebenen zu helfen.

Die beiden anderen schlugen bei der Leitstelle Alarm. Mehr als 300 Einsatzkräfte von Wasserrettung, Feuerwehr, Rettung und Polizei sowie zwei Hubschrauber waren an der darauffolgenden Suchaktion beteiligt. Der Einsatz wurde am Abend erfolglos abgebrochen und am nächsten Tag fortgesetzt. Die beiden 19-Jährigen blieben aber verschollen.
 

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