Nach Böller-Razzia: Krampus-Verbot droht

Tirol

Nach Böller-Razzia: Krampus-Verbot droht

Feuerwerk gehört zu Krampusläufen dazu, aber legal sollte es sein. Sonst kann ein Perchtenlauf so ­enden, wie jetzt in Kufstein. Dort machte die Bundespolizei eine Razzia unter den Furcht einflößenden Gestalten und wurde prompt fündig. Verbotene pyrotechnische Gegenstände mussten beschlagnahmt werden.

Sechs Perchtengruppen hatten sich am Oberen Stadtplatz getroffen, Dutzende Besucher wollten das Spektakel miterleben.

Anzeige gegen 
Perchtengruppe
Doch nach der Böller-Razzia mussten sie enttäuscht nach Hause gehen. Eine der Krampusgruppen wurde von der Polizei angezeigt.

Die missglückte Perchtenaktion hat im Kufsteiner Rathaus für ziemliche Verärgerung gesorgt. Bürgermeister Martin Krumschnabel überlegt sogar, „ob die Stadt künftig als Veranstalter weiterhin den Kopf hinhalten soll“.

Für die Polizeiaktion hat er vollstes Verständnis: „Sicherheit steht im Vordergrund. Für uns ist vorab nicht kon­trollierbar, welche pyrotechnischen Gegenstände die Perchten einsetzen. Aber eigentlich sollte bekannt sein, welche erlaubt sind.“

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