Orkanartiger
Föhn wütete in Innsbruck

Dauereinsatz

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Orkanartiger Föhn wütete in Innsbruck

Umgestürzte Bauzäune und Baugerüste sowie Mülltonnen, geknickte Bäume und abgebrochene Äste – das ist die erste Bilanz nach der Spur der Verwüstung, die der orkanartige Föhnsturm mit Spitzen bis zu 100 km/h am Sonntagmittag hauptsächlich in Innsbruck angerichtet hat. In Vill stürzten einige abgebrochene Äste auf die Fahrbahn. Äste und Bäume landeten am Sonntag auch auf den Schienen der Straßenbahnlinie 6 nach Igls. Die Verkehrsbetriebe setzten auf der Strecke Busse als Ersatz ein.

Gebäude beschädigt
Mehrere Gebäude am Innrain wurden durch die Böen beschädigt, darunter auch das Hotel „Innbrücke“. Im Stadtteil Hötting fegte der Sturm über die dortige Kirche und riss Dutzende Dachziegel mit sich, welche auf der Straße landeten. Bei einer angrenzenden Baustelle stürzte ein Eisengerüst zum Teil ein.

Die Feuerwehr berichtet von rund 20 Einsätzen, bei allen hielt sich der Schaden aber in Grenzen. Verletzt wurde durch die Windböen niemand.

Sperren
Auch in den Bergen machte der Sturm zu schaffen. Am schlimmsten traf es die Gerlos Straße (B165) zwischen Wald im Pinzgau und Gerlospass in beiden Fahrtrichtungen. Das Befahren sei durch umgestürzte Bäume zu gefährlich, teilte die Polizei mit. Die Sperre der Straße, die Tirol und Salzburg verbindet, wird noch voraussichtlich bis Montag um 12 Uhr dauern.

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