Erste Tote - Elfjährige verstarb

Schweinegrippe

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Erste Tote - Elfjährige verstarb

Der Zustand des 11-jährigen Mädchens, das mit Schweinegrippe in der Uni-Klinik Innsbruck lag, hatte sich am Montag stündlich verschlechtert. Schon am Morgen hatten die behandelnden Ärzte bekannt gegeben, es gebe „keinerlei Verbesserung“.

Hauptproblem war die Lunge, die zuletzt ihre Funktion nicht mehr erfüllte, das Mädchen konnte nur noch durch eine Maschine mit Sauerstoff versorgt werden. Durch die lange künstliche Beatmung hatte sich der Kreislauf der Patientin zusätzlich „deutlich verschlechtert“.

Zwei Erkrankte erholen sich
Die Ärzte hatten seit ihrer Einlieferung am 23. Oktober um das Leben der 11-Jährigen gekämpft. Sie war mit typischen Grippe-Symptomen zu ihrem Hausarzt gebracht worden, plötzlich hatte sich der Zustand des bisher völlig gesunden Kindes dann dramatisch verschlechtert.

Erste leichte Verbesserungen gibt es hingegen bei den beiden anderen schweren H1N1-Fällen in Österreich.

  • Schwangere stabil: Der Zustand der schwangeren Wiener Patientin, die sich seit Donnerstag auf der Intensivstation des Hanusch-Krankenhauses befindet, ist zwar weiter kritisch. Die Situation konnte jedoch stabil gehalten werden, hieß es am Montag. Inzwischen sei auch eine leichte Verbesserung der Atemfunktion feststellbar.
  • Bayer auf dem Weg der Besserung: Der 41-jährige Mann aus Bayern, der in Salzburg seit Mittwoch im künstlichen Tiefschlaf liegt, spricht gut auf die Behandlung mit Antibiotika an. Der Mann leidet an Schweinegrippe, dazu kam noch eine bakterielle Lungenentzündung.
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