Sonderthema:
So wohnen Baturinas noble Gäste

Erste Einblicke

© TZ Österreich Schwienbacher

So wohnen Baturinas noble Gäste

Elena Baturina, die Ehefrau des Moskauer Bürgermeisters, liebt Kitzbühel und sie hat Geld. Was lag also für die reichste Frau Russlands näher, als in der Gamsstadt ein Luxushotel zu bauen. 2008 kaufte sie um 25 Mio. Euro den Golfplatz Eichenheim und stellte ein Jahr später ein Luxushotel darauf, das nun am 3. Oktober eröffnet wird: Das Grand Tirolia Golf & Ski Resort hat Platz für 150 Gäste – mit sehr hohen Ansprüchen.

Hirschgeweih-Luster
Schon beim Eintreten geht man auf ungewöhnlichem Terrain: Massive Mooreichen-Böden, die leicht gewellt sind, vermitteln das Gefühl, „die Schuhe auszuziehen und barfuß gehen zu wollen“, wie es ein deutscher Gast beim Eingang unüberhörbar von sich gab. Ein süßlicher Duft durchweht die Gänge, Holz und Stein sind überall präsent und mit Designelementen aus roten, weißen und braunen Farben kombiniert.

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Marketingchefin Gabriele Trinker: „Nach dem Motto Kitzbühel meets Colorado soll internationales Flair mit der Tourismus- und Architekturtradition der Region verbunden werden. Man tafelt unter Lampenschirmen aus riesigen Hirschgeweihen und öffnet die Zimmer mit „Schlüsseln“ in Form von Kärtchen aus massivem Tiroler Holz. Trinker verrät, dass Geschäftsführer Ulrich Drewitz und sie selbst für das Design mitverantwortlich waren. Baturina habe ein Probezimmer gesehen und ihre Ideen gemocht.

Sterne-Koch am Herd
Große Spiegelfenster in der Lobby garantieren, dass kein noch so teures anrollendes Auto übersehen wird. Manche Gäste mögen so etwas, erzählt Trinker. Stolz ist man auf den ehemaligen Michelin-Sterne-Koch Bobby Bräuer, der beim mehrgängigen Abendmenü „nur mit Olivenöl, nicht mit Butter kocht“, wie Trinker informiert.

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Suite um 5.000 Euro
Highlight ist neben dem 1.500 m2 großen Spa-Bereich die mehrgeschossige 300-m2-Präsidentensuite: Eine Nacht kostet 5.000 Euro. Für Oktober sei das Haus fast ausgebucht, sagt Trinker. Russen sind nicht die Hauptklientel, sondern neben Deutschen vor allem Österreicher. Nicht zu überhören ist, dass die Deutschen schon jetzt eine große Rolle spielen: Ein Großteil des 120-köpfigen Personals kommt aus Deutschland.

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