Stauchaos: Polit-Streit in Innsbruck

Innsbruck

Stauchaos: Polit-Streit in Innsbruck

Dicke Luft: Quer durch die Innenstadt bis hinaus in den Westen der Stadt frisst sich ein Baustellenwurm für die Verlängerung der Linie 3. Seit Montag ist der Wifi-Tunnel gesperrt, sehr zum Ärger all jener Pendler, die am frühen Abend raus aus der Stadt auf die Autobahn wollen.

Die FPÖ schlägt deshalb vor: Alle Busspuren freigeben, damit der Verkehr entzerrt wird und Polizeischüler an neuralgischen Kreuzungen einsetzen, die mit Handzeichen das Verkehrschaos regeln sollen. Gemeinderat Richard Heis und FPÖ-Kandidat August Penz wollen vor allem erreichen, dass „Einsatzfahrzeuge auf Kreuzungen vorbeigelassen werden“.

Keine Öffnung
Verkehrsstadtrat Ernst Pechlaner (SPÖ) hält von einer offenen Busspur nichts: Dann gäbe es Stau auf der Busspur, und dann würden auch die Öffis feststecken: „Freuen würden sich da höchstens die Schüler, wenn sie zu Schulschwänzern der ersten Stunde werden!“ Einsatzfahrzeuge dürfen ohnehin die Busspur benutzen. Der Wifi-Tunnel sei nur stadtauswärts befahrbar und jetzt geschlossen: „Viele Pendler benützen deshalb gleich eine andere Route, um in die Arbeit zu kommen.“ Auf die Frage, warum der Wifi-Tunnel nicht im Sommer gesperrt wurde, sagt er: „Da ist auch nicht weniger Verkehr.“

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