Teenies 
prügeln
 Polizisten

Banden-Terror in Innsbruck

Teenies 
prügeln
 Polizisten

Drei Cops schlugen sie krankenhausreif: Eine Jugendgang terrorisiert die Polizei in Innsbruck. „Wir sind für sie das Feindbild Nummer eins“, sagt Vize-Stadtpolizeichef Reinhold Moser zu ÖSTERREICH: „Die wollen nur nach ihren eigenen Regeln spielen und sind grundlos gewaltbereit.“

Vor zwölf Tagen war es noch ein brutaler Fußtritt gegen den Kopf einer Polizistin – siehe Kasten. Jetzt folgte der nächste Gewaltexzess, dieses Mal sogar direkt im Polizeigebäude. Jene Sandra M. (17) war auch jetzt wieder mittendrin: Sie war wegen gefährlicher Drohung angezeigt worden, kam am Mittwoch zur Einvernahme in die Polizeiinspektion Reichenau. Mit dabei hatte sie ihren Freund, Mike K. (13). Und der hatte eine gehörige Portion Hass in sich.

Gewalt
Der Bub war kein Unbekannter und wurde prompt ins Verhörzimmer gelotst: Mike K. prügelte sich mit dem Schulhausmeister, ja sogar mit einem Lehrer. Während der Befragung beschimpfte er die Polizisten. Danach, nachdem auch seine Freundin aus dem Verhörzimmer kam, begann der Gewaltakt: Mit einem wartenden Kollegen (15) schlug Mike ein Fenster ein und zerstörte Mobiliar. Als Polizisten den Rabauken stellen wollten, schlug er zu. Sein Freund attackierte mit. Auch er war Mitglied der Jugendgang, verriet Moser später. Nur Sandra M. konnte am Eingreifen gehindert werden. Erst als der Pfefferspray zum Einsatz kam, konnten die Terror-Teenies gestoppt und festgenommen werden. Zwei Beamte mussten schwer verletzt ins Spital.

U-Haft
„Uns sind die Hände gebunden“, ist Polizist Moser sauer. Der aggressive 13-Jährige ist strafunmündig – für ihn wird es keine Konsequenzen geben. Sandra M. hingegen sitzt, so wie der 15-Jährige, nun in Untersuchungshaft.

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