Familienvater stürzt beim Rodeln in den Tod

Tirol

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Familienvater stürzt beim Rodeln in den Tod

Eine Rodelfahrt in Wörgl (Bezirk Kufstein) ist Sonntagnachmittag für einen 45-jährigen Mann tödlich ausgegangen. Der Mann aus Langkampfen (Bezirk Kufstein) kam laut Sicherheitsdirektion Tirol bei der Abfahrt auf der Möslalm von der Rodelbahn ab. Die verständigte Bergrettung fand den offensichtlich schwer verletzten Mann im steilen, waldigen Gelände. Reanimationsversuche blieben allerdings erfolglos, der Notarzt konnte nur mehr den Tod des 45-Jährigen feststellen.

Mit Rennrodel ins Tal
Der Mann aus Langkampfen war mit Ehefrau und Kind sowie einem befreundetem Ehepaar und dessen Kind auf die Mösalm in Wörgl gegangen. Gegen 16.00 Uhr rodelten zuerst die beiden Ehefrauen und die Kinder ins Tal, anschließend machten sich auch die beiden Männer mit je einer Rennrodel auf den Weg. In einer der ersten Kurven kam der vorausfahrende 55-jährige Mann zu Sturz, woraufhin ihn der 45-Jährige überholte. Als der 55-Jährige im Tal ankam, fehlte von seinem Freund jedoch jede Spur.

Nach einem gut einstündigen Aufstieg konnten die Suchenden eine in den abschüssigen Wald führende Rodelspur entdecken. Der 55-jährige Mann wollte in dem steilen, teils felsdurchsetzten Wald nach dem Vermissten suchen, kam dabei allerdings selbst zu Sturz und erlitt eine Kopfverletzung.

Bergrettung fand Schwerverletzten
In der Zwischenzeit wurde die Bergrettung Wörgl/Niederau, die mit rund zehn Mann ausrückte, sowie der Notarzthubschrauber "Christophorus 4" verständigt. Der abgestürzte 45-jährige Rodler konnte in der Folge von der Besatzung des Hubschraubers gesichtet werden. Zwei Bergretter seilten sich gegen 18.30 Uhr zum offensichtlich Schwerverletzten ab und begannen sofort mit der Reanimation. Schließlich konnte der Notarzt nur mehr den Tod des 45-Jährigen - vermutlich durch ein Schädelhirntrauma - feststellen.
 

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