Tirol ist das Armenhaus Österreichs

Traurige Rekordhalter

Tirol ist das Armenhaus Österreichs

17.837 Euro: Das verdienten die Tiroler im Jahr 2010 – keiner kriegt in Österreich weniger. Und die Statistiken zeigen: Es wird schlimmer. Das Jahresnettoeinkommen der Tiroler steigt zwar von 2009 auf 2010 um durchschnittlich 155 Euro an, die Inflation verteuerte das Leben aber um 1,9 Prozent. Das Ergebnis: Die Tiroler haben einen realen Einkommensverlust von einem Prozent.

Innsbruck
Den 120.000 Innsbruckern rieselt dabei das Geld am schnellsten durch die Finger. Sie stehen vor absoluten Lohnverlusten von 260 Euro und kämpfen damit mit 3,3 Prozent geringerem Einkommen als im Vorjahr. Die bittere Ironie: Innsbruck liegt nach wie vor auf Platz eins beim Wohnen – teurer lebt man in keiner Landeshauptstadt. Durchschnittlich 3.400 Euro zahlt man hier pro Wohn-Quadratmeter, eine Sozialwohnung (!) mit 80 Quadratmetern kostet 900 Euro.

Höchste Zeit
„Es ist die Aufgabe der Landesregierung, sofort etwas zu tun“, forderte Fritz Dinkhauser am Mittwoch. Entweder müsse die „Industrie ausgebaut“ oder „den Dienstleistern mehr gezahlt“ werden, so Dinkhauser. Christine Baur von den Grünen gab zu bedenken, dass sich Betriebe „oft nicht an Lohn-Vorgaben“ halten würden, und forderte gesetzliche Mindestlöhne.

Autor: (jof)
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