Tram rammte Post-Bus

Mutters

Tram rammte Post-Bus

„Ich hatte ein Riesen-Glück, dass ich mit dem Rücken zur Fahrtrichtung gesessen bin“, erzählt der Innsbrucker Erwin Achenrainer (63). Der Schock nach dem Crash sitzt noch tief. Achenrainer saß am Montagvormittag in der Stubaitalbahn, als sie mit einem Post-Bus kollidierte. „Wir sind losgefahren, und dann hat’s plötzlich einen extrem harten Aufprall gegeben.“

Ampel ohne Schranke
Der Bahnübergang am Nockhofweg in Mutters ist, wie viele auf dieser Straßenbahnstrecke, nicht beschrankt. Die vorhandene Ampel hatte laut Polizei aber funktioniert. Trotz Rotlicht querte der Busfahrer die Gleise genau in dem Moment, als die Straßenbahn kam. Trotz Bremsmanöver erwischte die Tram den Bus genau in der Mitte und schob ihn noch etwa 10 Meter vor sich her.

Glimpflich
Der Fahrer der Straßenbahn wurde verletzt, konnte die Straßenbahn aber selbstständig verlassen. Ein zweiter Verletzter befand sich im Bus und wurde mit der Rettung in die Innsbrucker Klinik gebracht. Beim Aufprall war außerdem der Treibstofftank des Busses gerissen und Diesel in Kanal und Boden gelangt.

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