Wer in Tirol lebt, wohnt am teuersten

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Wer in Tirol lebt, wohnt am teuersten

Innsbruck ist die teuerste Landeshauptstadt von ganz Österreich
Nicht in Wien oder Salzburg ist Wohnen österreichweit am teuersten, sondern in Tirol. Durchschnittlich kostet der Quadratmeter Eigentumswohnung 2.831 Euro. In Kitzbühel sind es sogar 3.810 Euro pro Quadratmeter Eigenheim. Kitz ist somit auch bundesweit das teuerste Pflaster. Wien liegt mit einem Preis von 2.524 Euro weit dahinter.

Laut einer Studie der Plattform www.immobilien.net ist der Wert von Eigentumswohnungen im letzten Jahr um drei Prozent angestiegen. „Der Tiroler Immobilienmarkt ist laut unserer Analyse äußerst stabil gegenüber der Krise. Den Grund für die gestiegenen Preise sehen wir zum Großteil im Anstieg der Qualität der Wohnungen. Wir stellen fest, dass insbesondere in Innsbruck vermehrt jüngere Baujahre auf den Markt kommen“, analysiert Immobilien.net-Geschäftsführer Markus Ertler die aktuelle Studie. Doch nicht nur bei den hohen Eigentumspreisen wird den Tiroler schwindelig, bei den Mietpreisen ist es nicht anders.

Mieten am Höchststand
In Innsbruck zogen die Mietpreise in den letzten zwölf Monaten um satte 12 Prozent in die Höhe. Innsbruck ist die teuerste Landeshauptstadt von ganz Österreich. Der Mietpreis liegt hier mittlerweile bei 9,80 Euro im Monat pro Quadratmeter. „Der größte Preistreiber ist in Innsbruck die Qualität der Mietangebote. Vor allem Wohnungen in sehr gutem Zustand liegen mit 12 Euro deutlich über dem Durchschnitt“, erklärt Ertler.

Teure Häuser
Laut der Studie ist das eigene Haus noch immer der Wohntraum der meisten Tiroler (37 %). Dafür muss aber tief in die Tasche gegriffen werden. Die Preise für Häuser sind im Jahresvergleich zwar um 10 Prozent gesunken, von einem Preiseinbruch kann aber keine Rede sein. Mit 2.260 Euro pro Quadratmeter liegt Tirol hinter Wien und Salzburg derzeit an dritter Stelle im Ranking der teuersten Bundesländer was den Hauskauf betrifft.

Und während österreichweit die Grundstückspreis um zwei Prozent eingebrochen sind, sind diese aufgrund des geringen Angebots in Tirol gleich um 14 Prozent angestiegen. Eine Entspannung wird für heuer nicht erwartet. (pet)

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