Rettung aus 50 Metern

Zehn Wintersportler in Tirol nach Stromausfall aus Gondel geborgen

Zehn Wintersportler, die am frühen Freitagvormittag wegen eines Stromausfalls in einer Gondel der Venetseilbahn im gleichnamigen Skigebiet bei Zams im Tiroler Bezirk Landeck festgesessen waren, wurden gegen 14.30 Uhr geborgen. Die Rettung der Passagiere aus rund 50 Metern Höhe wurde mittels Tau durchgeführt. Sämtliche Betroffenen blieben bei dem Zwischenfall unverletzt, sagte ein Polizist. Nach der Erstversorgung mit heißem Tee und warmen Decken wurden sie von den Rettungskräften ins Tal gebracht.

Auch jene Gäste, die an der Bergstation untergebracht waren, konnten selbstständig ins Tal abfahren. "Wir haben auch oben keinen Strom", sagte ein Sprecher der Venet Bergbahnen. Die genaue Ursache sei noch unklar. Allerdings soll ein Wasserrohrbruch bei einer Beschneiungsanlage im Skigebiet einen Hangrutsch ausgelöst und dadurch ein Kabel abgerissen haben.

Vonseiten des zuständigen Landesenergieversorgers Tiwag hoffte man, die Stromversorgung bis Samstag, gegen 11.00 Uhr, wieder gewährleisten zu können. Zuerst müsse aber ein Notkabel verlegt werden. Kurzzeitig war auch der Landecker Tunnel vom Stromausfall betroffen gewesen, hieß es.

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