Zu wenig ­Löschwasser: Alm abgebrannt

Feuerwehr machtlos

Zu wenig ­Löschwasser: Alm abgebrannt

Ein Zeuge sah am Dienstagabend gegen 22 Uhr vom Tal aus eine brennende Almhütte und verständigte die Feuerwehr. Mit drei Fahrzeugen und 30 Mann rückten die Florianijünger zur Müllerbauer Alm in Rettenschöss bei Kufstein aus. „Schon bei der Anfahrt ­sahen wir, dass die Alm in Vollbrand stand“, so Feuerwehrkommandant Johann Fankhauser.

Wasser
Das Problem: Die Hütte lag auf 1.100 Meter Höhe und war nur schwer zu erreichen. „Oben gab es ein Auffangbecken für Regenwasser. Das nutzten wir vorerst als Löschwasser.“

Ursache
Nur das reichte nicht: Eine ein Kilometer lange Löschleitung musste über felsiges Gelände gelegt werden. „Es war schwierig. Also entschieden wir uns, kontrolliert abbrennen zu lassen.“ Es waren weder Personen noch Tiere in dem ­Gebäude – die Hütte diente als Freizeitwohnsitz. Die Brandursache ist noch un­bekannt, Ermittler waren am Mittwoch bereits vor Ort. Schadensumme: rund 100.000 Euro.

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