Zwölf Schafe gerissen

Bär - Streifzug:

 

Zwölf Schafe gerissen

Der Bär wanderte vermutlich von Südtirol ins Villgratental.
Meister Petz treibt wieder sein Unwesen in Tirol. Am Montag entdeckte ein Landwirt zwölf gerissene Schafe auf der Brandalm im Gemeindegebiet von Außervillgraten in Osttirol. Spuren deuten darauf hin, dass jener Braunbär, der letzte Woche von einem Jäger dort gesichtet worden war, für die Tat verantwortlich ist. „Derzeit durchforstet ein Suchtrupp das Gelände nach weiteren Kadavern“, berichtet Bürgermeister Josef Mair. Der Schaden für die Schafbauern ist beträchtlich.

Der Bär dürfte aus Südtirol eingewandert sein und stammt vermutlich aus einem Reservat in Trentino. Schon letzten Mittwoch wurde er von einem Jäger und seiner Familie im Villgratental gesichtet.

Am Pfingstwochenende erschreckte das bis zu 250 Kilo schwere Raubtier Wanderer in der Region mit seinem Gebrüll. Auch ein zerstörter Bienenstock dürfte auf das Konto des hungrigen Meister Petz gehen. Die Jäger halten jetzt nach ihm Ausschau. Erschossen werden soll er aber nicht. „Der Bär ist eine geschützte Tierart.“ Nur wenn er dem Menschen gefährlich wird, würde man über solche Schritte nachdenken, meinte dazu Tierschutz-Ombudsmann Marin Janovsky.

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