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Zwölfjähriger rettete Freund bei Lawinenabgang

Riesenglück

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Zwölfjähriger rettete Freund bei Lawinenabgang

Unwahrscheinliches Glück hatten am Samstag zwei zwölfjährige Schüler bei einem Lawinenunglück im Skigebiet Spieljoch im Tiroler Zillertal. Einer der Buben war im freien Gelände so verschüttet worden, dass nur noch die Füße und der rechte Arm aus den Schneemassen ragten. Sein Freund konnte ihn zwar nicht befreien, machte dem Kind aber das Gesicht frei. Erst die alarmierte Pistenrettung grub den Verunglückten aus. Der Schüler überstand das Unglück ohne Verletzungen.

Nach Erhebungen der Polizei hatten die aus Fügenberg stammenden Buben den gesicherten Skiraum verlassen, wobei sie unter einem Absperrzaun hindurchkrochen und anschließend im freien Gelände abfuhren. Nach einer Strecke von 250 Metern kamen sie zu einer Lawinenverbauung.

Dabei löste sich das Schneebrett, das einen der Zwölfjährigen gegen einen Fangzaun drückte. Erst den Liftbediensteten gelang es, das Kind aus dem Schnee befreien. Durch Helm und Rückenprotektoren blieb das Kind völlig unverletzt.

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