16. August 2011 23:21

Drei Tote bei Hörbranz 

Horror-Crash: Halbe Familie ausgelöscht

Tödlicher Unfall nach 2.800 km problemloser Fahrt: Drama um kleinen Mehmet (8).

Horror-Crash: Halbe Familie ausgelöscht
© APA, privat
Horror-Crash: Halbe Familie ausgelöscht
© APA/Mohr
Horror-Crash: Halbe Familie ausgelöscht
© APA/Mohr

Sie kamen vom Heimaturlaub in der Türkei und hatten in eineinhalb Tagen rund 2.800 Kilometer hinter sich gebracht: Familie T. hatte nur noch sechs Kilometer bis Bregenz, wo sie seit den 1990er-Jahren leben (Vater Selim arbeitet bei einer großen Metall-Firma).

Doch kurz nach dem Pfändertunnel passierte dem 38-Jährigen ein fataler Fehler: Wie ÖSTERREICH berichtete , ließ er sich im Baustellenbereich auf der
A 14 zu einem Überholmanöver hinreißen. Der Pkw scherte unkontrolliert aus, überschlug sich und prallte vor den Augen der Mitfahrer in zwei weiteren Autos eines Konvois (der aus Kayseri gestartet war) gegen einen Lichtmast.

Herausgeschleudert
Die Insassen waren nicht angeschnallt – Vater Selim und seine Töchter Serife und Ayten wurden aus dem Wrack geschleudert. Zwei waren auf der Stelle tot, Serife T. (13) starb in den Armen einer Tante, die nur fassungslos und hilflos zusehen konnte.

Tränen
Mutter Hatun und der kleine Sohn Mehmet wurden von der Feuerwehr per Bergeschere aus dem Wrack befreit und vom Rettungshubschrauber ins LKH Feldkirch geflogen. Doch Entwarnung können die Ärzte nur über den Zustand des 8-jährigen Buben geben. Klinik-Sprecherin Martina Pointner: „Der Kleine konnte bereits auf die Normalstation verlegt werden. Er ist ansprechbar, doch es geht ihm psychisch sehr schlecht.“ Erst langsam realisiert er unter Tränen die Tragödie und den unermesslichen Verlust, den er erlitten hat.

Lähmung droht
Zudem muss der Volksschüler um seine Mutter zittern – die noch lange nicht über dem Berg ist. Selbst wenn die 33-Jährige überlebt, droht eine Querschnittslähmung. Verwandte kümmern sich derweil um Mehmet, der jetzt viel Kraft und Trost braucht.

Dienstagabend fand in Bregenz in der Atip-Moschee ein Gebet für die Verstorbenen statt, die danach in die Türkei überführt werden.

Autor: (kor, scc)

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15 Postings
Gast meint am 18.08.2011 15:11:00 ANTWORTEN >
OMG Beileid für die Familie aber insegeheim auch selber schuld, da sieht man nämlich mal wie wichtig es ist sich anzuschnallen
Million meint am 17.08.2011 13:45:46 ANTWORTEN >
Sie sollten in Ihrer Zeitung nicht nur berichte über schwere Unfälle bringen, sie sollten auch darüber berichten wie man sich bei Schlechtwetter richtig verhält. Die Menschen erfahren nur einmal bei der Führerscheinprüfung das richtige Verhalten und sonst nicht mehr. Eine Zeitung sollte auch belehren können auch wenn manche unbelehrbar sind.
Helmut meint am 17.08.2011 11:28:06 ANTWORTEN >
Gott helfe dem Kind ;(
Clubsound meint am 17.08.2011 10:47:29 ANTWORTEN >
Große Familie fährt 2800 km ohne Sicherheitsgurte! Was soll man dazu noch sagen?
schnuffi meint am 18.08.2011 09:45:08
In Österreich gilt die Anschnallpflicht. Mir tun die Kinder leid, weil sie durch das Fehlverhalten der Eltern ums Leben gekommen sind.
summer69 meint am 17.08.2011 16:09:19
Wie wärs mit "mein Beileid"? Für ihre Nachlässigkeit haben diese Menschen einen viel zu hohen Preis bezahlt!
wandern meint am 17.08.2011 09:06:35 ANTWORTEN >
das ist ein Kapitel für den Kurz,21 Jahre lebt diese Familie in Österreich glaubt man voll intregiert,die Toten werden in die Türkei überführt,den Kurz nur einmal in sein Stammbuch geschrieben,ein Türke wird sich nie in Österreich intregieren,wenn ich mit meiner Familie beispielsweise nach Kanada ziehe dort 20 Jahre arbeite und lebe und jemand stirbt von der Familie dann wird er auch dort begraben das ist ja normal wenn ich in diesen Land lebe
Medchen meint am 17.08.2011 08:18:16 ANTWORTEN >
Was für ein Drama!! Arme Familie!
tommy_stein meint am 17.08.2011 07:51:37 ANTWORTEN >
mmmhhhh nicht angeschnalt die kinder selber schuld.
Celil Serce meint am 17.08.2011 07:05:21 ANTWORTEN >
Es ist tragisch, mann muss sich vorstellen mann färht den weiten weg vom Uralub nachhause es läuft alles glatt und dann fast zuhause passiert das.
Ich habe größtest mitleid mit der Hinterblibenen Mutter und dem Kind.
Das ist ein rießen schock für alle!

Mein Beileid!
cyra meint am 17.08.2011 07:03:22 ANTWORTEN >
mein herzliches beileid an den rest der familie! furchtbar...
zum kotzen meint am 17.08.2011 06:40:06 ANTWORTEN >
ja jetzt soll ich mitleid haben, übermüdet, zu schnell, nicht angeschnallt.... und und und
überholen......
Blödsinn meint am 12.09.2011 12:37:17
Ich kann nichts fremdenverachtentes in den Kommentaren finden. Nur Kritik an der Naivität und Dummheit von erwachsenen Menschen. Dass es sich hier um Menschen anderer Religion und ehem. Nationalität handelt, ist letztlich nicht wichtig. Wenn es alteingesessene Österreicher gewesen wären, wären die Kommentare gleichfalls so kritisch. Also lieber mal im Duden lesen, was Rassismus bedeutet und mal überlegen, wie sehr man selbst Leute verurteilt, die nicht die gleiche Menthalität haben!
... meint am 17.08.2011 23:02:29
wie man aus manchen kommentaren erkennen kann ist auch hier rassismus weit verbreitet
Memphisto meint am 16.08.2011 23:30:39 ANTWORTEN >
Tragisch, tragisch... kurz vorm Haus, und so was. Mein Beileid der Familie.
Seiten: 1
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