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Am Samstag kommt der Schnee

Start in den Winter

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Am Samstag kommt der Schnee

Die Meteorologen von der ZAMG in Wien haben keinen Zweifel, dass in der Nacht auf Samstag nicht nur die Temperaturen deutlich sinken, sondern auch Niederschläge über dem gesamten Bundesgebiet niedergehen. Diese Mischung bewirkt, dass es selbst im Flachland schneien wird. Lediglich südlich des Alpenhauptkammes dürfte die weiße Pracht noch auf sich warten lassen.

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Ursache für den plötzlichen Temperatursturz ist eisige Polarluft. Auf 2.000 Meter werden die Quecksilbersäulen bis zu minus 13 Grad anzeigen. Schon am Samstag in der Früh liegt von Vorarlberg über Tirol, Salzburg, Oberösterreich, Niederösterreich und Wien bis ins mittlere Burgenland eine geschlossene Schneedecke.

Gute Nachrichten für heimische Skigebiete
Auf den Bergen fallen bis Samstagabend etwa 50 Zentimeter, im Arlberggebiet und im Tiroler Außerfern sogar bis zu einem Meter Schnee.

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Bevor es jedoch soweit ist, wird es stürmisch: Vor allem am Freitag sind laut ZAMG im nördlichen Flachland - von Salzburg bis ins Nordburgenland - Böen bis zu 100 km/h zu erwarten. Ähnlich geht es auch am Samstag weiter. Böen bis zu 80 Stundenkilometer könnten zu schwierigen Straßenverhältnissen führen. Denn plötzliche Graupelschauer und Schneegestöber sowie Schneeverwehungen bescheren den Autofahrern schlechte Sicht und erhöhen die Unfallgefahr.

Gute Saison erwartet
Kommendes Wochenende eröffnen 17 große Skigebiete in ganz Österreich, darunter Obertauern und Kitzsteinhorn in Salzburg oder Reiteralm in der Steiermark. Eine Woche drauf, am letzten Novemberwochenende, sind es gar 43 Liftbetriebe.

In Obergurgl-Hochgurgl ist man schon jetzt über die Buchungslage erfreut: „Wir sind am nächsten Wochenende fast ausgebucht“, sagt Tourismus-Chef Lukas Scheiber gegenüber der Tageszetung ÖSTERREICH. Auch die Hoteliers sind zuversichtlich: „Bereits jetzt sind wir sehr gut gebucht, wenn in den nächsten Tagen Schnee kommt, wird es noch besser“, sagt Sepp Schellhorn, Präsident der Österreichischen Hoteliervereinigung. Dass die Touristen wegen der Finanzkrise zu Hause bleiben, kann Schellhorn nicht bestätigen: „Vor allem in den Weihnachtsferien sind wir sehr gut gebucht. Wir rechnen damit, dass der heurige Winter gleich gut wird wie der vergangene.“ In der Wintersaison 2006/07 verbrachten insgesamt 14,1 Millionen Menschen ihren Urlaub in Österreich.

Pannendienste im Einsatz
Der Kälteschub am Dienstagmorgen hat den Pannenfahrern von ÖAMTC und ARBÖ zusätzliche Arbeit eingebracht. Der ÖAMTC verzeichnete in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland gleich um zehn Prozent mehr Einsätze. "Die meisten davon betreffen Autobatterien, denen bei den kalten Temperaturen der Saft ausgeht", sagte Gerhard Samek, Leiter der ÖAMTC-Pannenhilfe.

"Bis Samstag sollte jeder Lenker sein Auto auf den Winter vorbereitet haben. Dazu gehört mehr, als das Fahrzeug mit Winterreifen auszustatten", so der Experte.

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