Bürgermeister soll 6.000 Euro abgezweigt haben

Politiker geklagt

© www.bludesch.at

Bürgermeister soll 6.000 Euro abgezweigt haben

Der Bürgermeister der Vorarlberger Gemeinde Bludesch im Bezirk Bludenz wird nach langwierigen Ermittlungen wegen Amtsmissbrauchs und Untreue angeklagt. Erich Walter von der Liste Freie Wählerschaft soll über falsche Abrechnungen rund 6.000 Euro in die eigene Tasche gewirtschaftet haben. Er selbst weist die Vorwürfe zurück. Für Walter gilt die Unschuldsvermutung.

Die Anzeige des Amts der Vorarlberger Landesregierung bei der Staatsanwaltschaft Feldkirch erfolgte bereits Ende März. Die Landeskontrollabteilung hatte die Rechnungslegung des "Öffentlichen Personennahverkehrs Blumenegg-Walgau", dessen Obmann Walter damals war, überprüft. In dem Prüfbericht für die Jahre 2003 bis 2006 wurden falsche Abrechnungen in Höhe von rund 4.000 Euro festgestellt.

Als Bürgermeister soll Walter zudem weitere 2.000 Euro unrechtmäßig in die eigene Tasche gesteckt haben, so die Anschuldigung. Walter wies die Vorwürfe zurück, sein Anwalt wollte keine Stellungnahme abgeben.

Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden

Anzeigen

Werbung

Live auf oe24.TV 1 / 9

Top Gelesen 1 / 5

  Diese Website verwendet Cookies. Durch die Verwendung dieser Website stimmen Sie dem damit verbundenen Einsatz von Cookies zu.

Es gibt neue Nachrichten
auf oe24.at
Jetzt Startseite laden
Abbrechen