Im E-Rollstuhl über den Arlberg

Acht Wochen Tour

© APA

Im E-Rollstuhl über den Arlberg

Der Vorarlberger Behinderten-Aktivist Hans-Jürgen Holzer hat am Montagvormittag seine Protestfahrt mit einem 10 km/h schnellen Elektro-Rollstuhl nach Wien gestartet. Bei nasskaltem Wetter machte er sich mit seinem unbeheizten Elektrogefährt auf seinen langen Weg, der ihn in acht Wochen in die Hauptstadt und durch die Bundesländer führen wird. Höhepunkt der Reise soll ein Gespräch mit Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SP) werden.

„Nervös bin ich nicht“
Bei der Abfahrt vom Vorplatz der Pfarrkirche Feldkirch-Altenstadt zeigte sich der 56-Jährige guter Dinge. „Wenn ich keine Hoffnung hätte, würde ich das nicht machen“, sagte Holzer, der seit seiner Geburt halbseitig gelähmt ist und sich seit vielen Jahren für die Rechte der Behinderten stark macht. Er war bereits seit 4.00 Uhr auf den Beinen, um letzte Vorbereitungen zu treffen. „Nervös bin ich nicht“, versicherte er. Über den Arlberg könne er aber nur fahren, wenn die Straße frei ist. Die Arlberg-Passage steht bereits heute am Programm. Die erste Etappe führte Holzer am Montag bis nach Dalaas (Bezirk Bludenz). Die Route geht weiter nach Innsbruck, Salzburg, Linz, St. Pölten und nach Wien, wo er Anfang Juni erwartet wird. Den Rückweg plant der Aktivist dann über die südlichen Bundesländer.

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