Racheakt nach tödlicher Messerstecherei

Clubheim verwüstet

© APA/ Mohr

Racheakt nach tödlicher Messerstecherei

Unbekannte Täter haben am Sonntag in den frühen Morgenstunden das Motorradclubheim "Outsider" in Lauterach (Bezirk Bregenz) verwüstet. Vor einem Monat war in dem Vereinslokal ein 20-jähriger Mann bei einer Massenschlägerei zwischen 15 Bikern und fünf Skinheads durch Messerstiche tödlich verletzt worden. Ein Zusammenhang zu der Tat am 8. Februar kann nicht ausgeschlossen werden.

Die Täter brachen gegen 4.10 Uhr die Eingangstür auf und schlugen mehrere Fensterscheiben ein. Sie zertrümmerten Flaschen und Gläser und warfen einen Ölofen um. Dabei wurde das Ventil einer Gasflasche beschädigt. Wegen des Gasaustritts musste das Gebäude geräumt werden. Die an dem Clubheim vorbeiführende L190 war für etwa eine Stunde gesperrt.

Skinhead erstochen
In dem Clubheim war im Februar eine Auseinandersetzung zwischen Bikern und Skinheads eskaliert. Dabei wurde ein 20-jähriger Skinhead mit einem Küchenmesser erstochen, als mutmaßlicher Täter befindet sich ein 26-Jähriger in der Justizanstalt Feldkirch in U-Haft. Drei weitere Kontrahenten wurden damals schwer verletzt. Ebenfalls in U-Haft befindet sich ein 35-jähriger Tiroler, gegen den Ermittlungen wegen absichtlich schwerer Körperverletzung laufen.

Nach der Tat brachten Gesinnungsfreunde des Getöteten als Drohbotschaften verstandene Nachrichten an dem Gebäude an.

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