Zwillinge in Dornbirn als Kokainhändler ausgeforscht

Großhandel

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Zwillinge in Dornbirn als Kokainhändler ausgeforscht

Die Männer, die sich bereits seit Juli bzw. Mitte August in Haft befinden, stehen im Verdacht, aus Holland und der Schweiz größere Mengen Kokain bezogen zu haben. Gemeinsam mit zwei weiteren Verdächtigen sollen sie das Suchtgift in ganz Vorarlberg verkauft haben. Die Polizei machte keine näheren Angaben zur Menge der geschmuggelten Drogen.

30 Kunden
Die Brüder, die beide selbst Suchtgiftkonsumenten sind, ließen sich die Drogen nach Angaben der Exekutive von Kurieren aus Holland liefern. Teilweise wurde das Suchtgift auch per Post zugestellt. Die Geschwister sind laut Polizei zudem verdächtig, das Kokain auch selbst geschmuggelt zu haben. Insgesamt konnten laut Polizei bisher 30 Kunden des Duos ermittelt werden, die wegen Vergehen nach dem Suchtmittelgesetz angezeigt werden.

Weitere Verbrechen auf dem Kerbholz
Einer der Brüder soll zudem mit einem 22-jährigen Komplizen im Juli einen Einbruchsdiebstahl begangen haben. Der Mann wurde Ende Juli verhaftet und in die Justizanstalt Feldkirch eingeliefert. Sein Bruder wurde nach Polizeiangaben Mitte August in Bludenz festgenommen. Bei Hausdurchsuchungen fand die Polizei Suchtgift, eine Faustfeuerwaffe und Munition. Die Verdächtigen sollen zudem weitere schwere Delikte begangen haben, darunter Körperverletzung, Nötigung, Raufhandel und Betrug. Laut Polizei sind die Erhebungen noch nicht abgeschlossen.

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