29. Juni 2010 08:58

Tragödie 

27-Jähriger vor der Donauinsel ertrunken

Der Anfänger wollte bei der U6-Brücke vom einen zum anderen Ufer schwimmen.

27-Jähriger vor der Donauinsel ertrunken
© TZ Oesterreich Lisi Niesner
27-Jähriger vor der Donauinsel ertrunken

Montagnachmittag wollte ein 27-Jähriger in der Neuen Donau bei der U6-Brücke von einem zum anderen Ufer schwimmen und ertrank. Fast genau vor einem Jahr versank an der gleichen Stelle ein 17-jähriger Bursche.

Tragödie
Der 27-jährige Asylwerber wollte gegen 17.30 Uhr von der Floridsorfer Seite auf das gegenüberliegende Ufer zur Donauinsel schwimmen. Dort wartete ein Freund auf ihn. Am halben Weg schrie der Schwimmer plötzlich: "Hilfe, ich ertrinke!“. Sein Freund kann nicht schwimmen, bat sofort zwei Passanten um Hilfe. Die sprangen ohne zu zögern ins Wasser. Doch die Tragödie nahm ihren Lauf: Vor ihren Augen versank der Mann in den Fluten.

Ergebnislose Suche
Kurz darauf war auch ein Boot des Stromdienstes (Wasserpolizei) an der Unglücksstelle. Zwei Tauchzüge der Feuerwehr suchten ebenfalls, und auch der ÖAMTC-Hubschrauber war im Einsatz. Gegen 19 Uhr musste der Einsatz wegen schlechter Sicht abgebrochen werden. „Das Wasser ist dort sehr trüb, die Sicht für Taucher beträgt nur einen halben Meter“, erklärt Erich Kraus vom Stromdienst. Heute wird die Suche nach dem Verunglückten fortgesetzt.


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