06. Februar 2010 08:05

Mordalarm in Wien 

36-Jähriger lag tot im Stiegenhaus

Schrecklicher Fund in Ottakring: Der Inder dürfte durch einen Bauchstich gestorben sein. Gegen den Toten besteht ein Aufenthaltsverbot.

36-Jähriger lag tot im Stiegenhaus
© APA

Im Fall des in der Nacht auf Samstag in Wien-Ottakring erstochenen Inders sind die Ermittler einen Schritt weiter gekommen. Mittlerweile steht fest, dass der Tote am Freitagabend seinen Bruder besucht hat, der in dem Haus in der Hippgasse lebt, in dem ein Bewohner um 6.00 Uhr in der Früh im Stiegenhaus die Leiche des 36-jährigen Mannes fand. Das Landeskriminalamt hofft, so schnell als möglich einen Tatverdächtigen festnehmen zu können.

inder

(C) APA

Bruderzwist in Ottakring
Die Ermittler gehen davon, dass es am Vorabend zwischen den Brüdern zu einer familiären Auseinandersetzung gekommen sein dürfte. Es steht allerdings fest, dass der 36-Jährige die im ersten Stock gelegene Wohnung noch lebend verlassen hat. In dieser konnten im Zuge der Spurensuche vorerst auch keine mögliche Tatwaffe oder ein sonstiges entscheidendes Beweismittel sichergestellt werden.

Nicht deutscher Sprache mächtig
Gegen den Bruder und seine Frau besteht derzeit kein konkreter Tatverdacht. Die zeugenschaftlichen Einvernahmen der beiden sind noch im Gange. Die Einvernahmen gestalten sich als schwierig , da die Befragten unzureichend Deutsch sprechen und auf einen Dolmetscher angewiesen sind.

Keine Aufenthaltsgenehmigung
Der 36-Jährige war der Polizei amtsbekannt. Gegen den Mann bestand ein Aufenthaltsverbot, nachdem er mit dem Gesetz in Konflikt geraten war. Wie lange er sich illegal in Wien aufgehalten hat und welcher Beschäftigung er nachgegangen ist, gibt den Ermittlern noch Rätsel auf. Gestorben war er letztlich an einem Bauchstich.


Posten Sie Ihre Meinung Neu anmelden Login |
Facebook Kommentare
Top Gelesen Chronik
TOP Videos mehr >
Webtipps