24. Juni 2009 11:34
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Hier
gehts zur aktuellen Niederschlagsübersicht
Durch den Dauerregen sind in den vergangenen 48 Stunden vor allem am
oberösterreichischen und niederösterreichischen Alpenrand erhebliche
Regenmengen zusammen gekommen: Die 164 Liter pro Quadratmeter in St. Pölten
und die 149 Liter pro Quadratmeter in Gmunden entsprechen einem
Regenereignis, wie es laut ZAMG-Klimatologe Gerhard Hohenwarter höchstens
alle 50 Jahre zu erwarten ist.
Steyr:
Die ersten Häuser unter Wasser (c) APA
Spitzenreiter der 48-stündigen Regensummen war aber Lunz am See im Bezirk
Scheibbs, wo von Montag bis heute, Mittwoch, (jeweils 7.00 Uhr) 207 Liter
gemessen wurden. Auf den Plätzen folgen Oberndorf/Melk und Waidhofen/Ybss
mit 179 bzw. 173 Litern.
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Ort
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Regensumme in Litern/Quadratmeter
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Lunz
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207
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Oberndorf/Melk
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179
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Waidhofen/Ybbs
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173
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Micheldorf/OÖ
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167
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St. Pölten Landhaus
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164
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Lilienfeld/Tarschberg
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153
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Gmunden
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149
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Wachtberg bei Steyr
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146
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Bad Ischl
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139
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Kohlreithberg
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138
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Umso erfreulicher, dass der Regen langsam nachlässt: Die Meteorologen
erwarten bis Donnerstag früh noch maximal 50 Liter pro Quadratmeter. "Der
Höhepunkt ist zweifellos überschritten", so Peter Sabo,
ZAMG-Meteorologe auf der Hohen Warte. Doch der Boden kann kaum mehr Wasser
aufnehmen - da könnten lokale Gewitter, die es am Donnerstag geben wird,
durchaus zu kleinräumigen Überschwemmungen führen.
Bereits am heutigen Mittwoch sollten die Regenpausen länger werden und der
Dauerniederschlag in Schauer übergehen. Große Mengen werden lediglich am
Alpennordrand erwartet. Am folgenden Donnerstag sollten am Nachmittag immer
mehr Sonnenlücken entstehen, wobei aber immer wieder lokale Schauer und
Gewitter möglich sind.
Obwohl die Temperaturen langsam wieder sommerliche Werte von teilweise über
25 Grad erreichen, bleibt es am Freitag wechselhaft. Ebenso am Wochenende,
an dem längere sonnige Phasen immer wieder von Regenschauern und
Niederschlägen unterbrochen werden.
Weniger arg als 2002
Die aktuelle Hochwassersituation wird trotz
anhaltender Regenfälle nicht ganz so arg ausfallen wie 2002. Das bestätigen
aktuelle Abflusssimulationen von Hydrologen der Technischen Universität (TU)
Wien. Für ihre Vorhersagesysteme verarbeiten die Wissenschafter neben
aktuellen Niederschlagsmengen auch Temperaturen, Bodeneigenschaften,
geologische Verhältnisse und Daten der Landnutzung.