15. Juli 2012 00:01

Beziehungs-Drama in Wien 

Brutaler Mord: Rock-Star
 erstach Charlotte

Tod durch 13 Messerhiebe. Tochter (4) war Zeugin der Bluttat: "Mama totgemacht"

Brutaler Mord: Rock-Star
 erstach Charlotte
© privat

In Südamerika war Juan A. eine Berühmtheit – als Gitarrist der Metal-Band „Filtro Medus“ begeisterte er die Fans. Doch als er Charlotte B. aus Trofaiach kennenlernte, hängte der 43-Jährige seine Musikerkarriere an den Nagel, wanderte mit ihr und Tochter Mia nach Österreich aus. Das Paar zog nach Wien, wo die 28-Jährige als Pflegerin arbeitete, Juan suchte Kontakt zur hiesigen Musikerszene, tat sich aber schwer. Dann ging die Liebe flöten, Charlotte wollte sich trennen, Juan stand vor dem Nichts: keine Band, keine Familie, keine Zukunft.

Mitten ins Herz
Als bei einer Aussprache Samstag vor einer Woche die Versöhnung scheiterte (eine Freundin von Charlotte hatte vermittelt, war aber gegen 23.30 Uhr gegangen) drehte der gebürtige Kolumbianer (43) durch.

Insgesamt 12 Mal soll Juan A. mit einem Messer auf die Steirerin eingestochen haben, der 13. Hieb landete mitten in ihrem Herz – dann sprang er aus dem Fenster im dritten Stock auf den Gehsteig hinunter, um auch sein eigenes Leben zu beenden.
Geschockte Nachbarn. Die gemeinsame Tochter Mia (4) muss das Drama mit eigenen Augen mitbekommen haben – sie schrie und weinte, bis Nachbarn im Haus in der Darwingasse die Tür zur Wohnung aufbrachen. Da kam ihnen die Kleine stammelnd entgegen: „Der Papa hat die Mama totgemacht . Und auch der Papa ist tot.“ Doch der Vater und mutmaßliche Täter überlebte – er liegt im Koma im SMZ Ost und dürfte noch länger Intensivpatient bleiben. Weder Polizei noch sein Anwalt Normann Hoffstätter konnten ihn bis jetzt sprechen. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Autor: Roland Kopt



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6 Postings
Kurt Dantine meint am 16.07.2012 08:57:32 ANTWORTEN >
die unschuldsvermutung gilt immer bis zum urteil und ist auch immer auszusprechen auch wenn es so gut wie fix ist dass er es war ! die unschuldsvermutung ist erst nach der verurteilung weg ! wieviele leute werden unschuldig verhaftet? und wenn es da gleich heisst schuldig obwohl er es dann doch nicht ist dann können alle zeitungen geld zahlen wegen vortäuschung falscher tatsachen! hoffe ich konnte das thema unschuldsvermutung ein wenig aufklären !! ;)
Mexxes meint am 16.07.2012 00:03:26 ANTWORTEN >
So wird jeder Unsinn von der Justiz aufgenommen wenn es nur dem Täter hilft das ist liberale Justiz von Rotgrün gefördert. Gerechtigkeit gibt es nur selten da Täter bevorzugt werden
lelaina meint am 15.07.2012 21:30:03 ANTWORTEN >
das gibts nicht nur in der Österr. Justiz ....ich sag nur All suspects are innocent until proven guilty in a court of law.....
Nicht schon wieder (GAST) meint am 15.07.2012 16:18:34 ANTWORTEN >
Kann man sich in dieser Zeitung endlich "es gilt die Unschuldsvermutung" abgewöhnen ?????
Trankler (GAST) meint am 15.07.2012 16:14:45 ANTWORTEN >
es gilt die "no-na-net" vermutung.
Mexxes meint am 15.07.2012 13:44:49 ANTWORTEN >
Es gilt die Unschuldsvermutung naja vielleicht wars ja auch die Vierjährige die ihre Mutter erstach. So einen Blödsinn kann es nur in der österr. kranken Justiz geben. Warum ist der Killer dann aus dem Fenster gesprungen?
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