Rettung aus 144 Meter Höhe

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DC-Tower: Drama im 48. Stockwerk

Szenen wie aus einem Action-Thriller: Die beiden Männer der Reinigungsfirma saßen Samstagnachmittag an der Glasfassade des DC-Towers in Wien-Donaustadt fest. Im 48. Stock von insgesamt 57. Der Korb, in dem sie sich abgeseilt hatten, war um 12.50 Uhr in extreme Schräglage geraten, die Seilwinde blockierte ruckartig auf einer Seite. Die Männer konnten weder rauf, noch runter – ihnen blieb nur sich festzuklammern. Der Korb drohte letztlich sogar abzustürzen.

Großalarm
Autofahrern auf der Reichsbrücke und Fußgängern auf der Donauinsel stockte der Atem: Der Korb baumelte schief an der Glitzerfassade. Die Fensterputzer versuchten verzweifelt, auf sich aufmerksam zu machen. Mehrere Passanten riefen Feuerwehr und Polizei. Eine höchst komplizierte Rettungsaktion aus Rekordhöhe lief an.

Michael Wagner, Sprecher der Berufsfeuerwehr, im ÖSTERREICH-Gespräch: „Die einzige Chance, um an die Männer heranzukommen, war ein vergittertes Lüftungsfenster im 48. Stock.“ Solche Öffnungen sind in jedem Stockwerk angebracht.

Die Feuerwehr fixierte den Reinigungskorb. Die beiden geschockten Fensterputzer wurden schließlich in 200 Meter Höhe mit einem Rettungsseil in den DC-Tower gezogen. Für die Unglücksraben hatte dies minutenlange Todesangst über dem Abgrund bedeutet. Schwer geschockt mussten die Männer versorgt werden. Körperlich blieben sie bei der Beinahe-Katastrophe unversehrt.

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