Drogen-Familie von Spitzel verpfiffen

Wien

Drogen-Familie von Spitzel verpfiffen

Bis zu 56.000 Euro soll eine fünf köpfige Familie aus der Donaustadt und Floridsdorf mit dem Verkauf von Koks, Amphetaminen und selbst (in einem Schrebergarten) angebautem Haschisch verdient haben.

"Lebenswandel, wo Geld keine Rolle spielt"
Dass der Clan irgendwelche zusätzlichen Einkommensquellen haben musste, war Nachbarn und Bekannten längst klar: Der 43-jährige Vater und Clan-Boss arbeitete halbtags in einer Autolackiererei, seine Gattin (46) war Teilzeitkraft im Zoohandel, die Zwillingssöhne (19) sind KFZ-Lehrlinge und die Tochter (22) hauptsächlich Partygirl (und Mutter eines Kleinkindes).

Trotzdem lebten alle in Saus und Braus, fuhren teure Autos, leisteten sich ausschweifende Urlaube und, wie die Cops feststellten, "einen Lebenswandel, wo Geld keine Rolle spielt". Wie berichtet, war es mit dem Halligalli und dem Drogen-Business vorbei, als die Fahnder die Familie und 13 Komplizen sowie Kunden festnahmen.

Jedem Einzelnen droht jetzt bis 15 Jahre Haft
Auf die Spur der Koks-Clique war die Polizei durch einen Insider gekommen. Demnach hatte eine als "äußerst zuverlässig einzustufende Vertrauensperson aus der Szene" die Familie (übrigens alle waschechte Landsleute) sowie ihre Hauptumschlagplätze - zwei Lokale in Stammersdorf und Essling - verraten. Jedem einzelnen droht wegen organisiertem Drogenhandel bis zu 15 Jahre Haft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

(kor)

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