Drogen-Prozess: Ex-Banker dealte 
mit Kokain

18 Monate Haft

Drogen-Prozess: Ex-Banker dealte 
mit Kokain

Filmreife Szenen schon bei der Festnahme des 53-Jährigen: Am 5. April wollten zwei Cobra-Beamte den mutmaßlichen Dealer in der Bim festnehmen. Bruno B. zog eine Pistole. „Um sich selbst umzubringen“, sagte sein Anwalt.

Täglich fünf Gramm Koks für 300 Euro konsumiert
Der Ex-Banker erklärt sich so: „Ich hatte Existenzängste, und als mein Vater gestorben ist, hat mir das so ziemlich den Rest gegeben.“ Die Drogen halfen ihm seit 2010, seine Probleme zu vergessen. Trotz seines überdurchschnittlichen Einkommens musste er sich seinen exzessiven Kokainkonsum mit Dealen finanzieren.

"Püppchen, ich bin am Ende des Lebens angelangt"
Als Bruno B. merkte, dass ihm die Polizei auf den Fersen war, wollte er sich umbringen. „Püppchen, es ist so weit, ich bin am Ende des Lebens angelangt“, verabschiedete er sich von seiner Freundin. Und stieg dann in die Straßenbahn.

Das Urteil: 18 Monate Haft, davon sechs Monate unbedingt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig, es gilt die Unschuldsvermutung.

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