Erpressungs-Krimi um Bacardi-Erbin

Wien/Monaco

Erpressungs-Krimi um Bacardi-Erbin

Monika Bacardi (54) lebt in Monaco und ist steinreich. Vor 14 Jahren hatte sie den Rumfabrikanten Luis Bacardi geheiratet, der 2005 starb. Und wiederum vor fünf Jahren begegnete sie Raphael Abarth beim Jägerball in Kitzbühel. Der 57-Jährige ist der Stiefsohn des legendären Autokon­strukteurs Carlo Abarth.

Geldflüsse
Seither soll die Jetset-Lady dem Wiener immer wieder Geld zugesteckt haben, weil sie ihn von früher kannte und Abarth in finanziellen Schwierigkeiten gewesen sei. Doch dann soll Abarth 110.000 Euro von Monika Bacardi gefordert haben (es gilt die Unschuldsvermutung). Und er soll diese Forderung mit Nachdruck formuliert haben: „Du wirst bald Besuch bekommen.“ „Ich hatte Todesangst“, gab die Erbin gegenüber der ­Polizei an. Denn Abarth gab auch Mafiakontakte vor.

Erpressung
Faktum ist: Abarth wurde in U-Haft genommen, heute beginnt im Wiener Straflandesgericht sein Prozess wegen „Verdachts der schweren Erpressung“. Mit der Justiz hat der Wiener bereits Erfahrung gemacht: Er wurde in Italien wegen Drogenschmuggels in Abwesenheit zu 17 Jahren Haft verurteilt.

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