10. Oktober 2012 10:44

Regulierung nötig 

Häupl: "Pickerl nicht großräumig ausdehnen"

Häupl weist die Kritik von Amtskollegen Pröll zurück.

Häupl: "Pickerl nicht großräumig ausdehnen"
© APA

Der Wiener Bürgermeister Michael Häupl (S) hat am Mittwoch die aus Niederösterreich laut gewordene Kritik am Parkpickerl zurückgewiesen. Wien wolle Pendler nicht aussperren: "Wir wollen Menschen, die zu uns kommen, um zu arbeiten, nicht vertreiben", versicherte er im Gespräch. Und er stellte klar: Von einer großräumigen weiteren Ausdehnung der Parkraumbewirtschaftung hält er nichts.

Kritik von Pröll
Die Kritik aus Niederösterreich war auch von höchster Stelle gekommen - von Häupls Amtskollegen Erwin Pröll (V). Der niederösterreichische Landeshauptmann bezeichnete Überlegungen, die Pickerl-Zonen noch einmal zu erweitern, als "unfreundlichen Akt". Laut Häupl ist die Maßnahme aber keinesfalls als solcher gedacht.

Park&Ride
"Auch der Erwin Pröll hat dafür Verständnis geäußert, dass man das knappe Gut Parkplätze regulieren muss", erinnerte Häupl an gemeinsame Auftritte mit dem LH-Kollegen. Das Einvernehmen mit Niederösterreich sei weiterhin gut, versicherte der Wiener Bürgermeister. Es gebe Gespräche, etwa zu wichtigen Fragen wie Garagenbau bzw. die Schaffung von Park&Ride-Plätzen.

Dass nun die Anfang Oktober neu eingerichteten Kurzpark-Bereiche noch einmal erweitert werden, schloss Häupl nicht aus - wobei er auf die Zuständigkeit der Bezirke verwies. Die Zone noch einmal massiv zu vergrößern, sei aber nicht geplant: "Da geht es um relativ kleine Adaptierungen. Ich brauch keine Parkraumregulierung bei der Jubiläumswarte in Ottakring."

Hilfe für Währing und Döbling
Häupl betonte, dass er und die zuständige Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (G) auch "jederzeit" bereit sind, mit den Bezirken Währing und Döbling zu reden. Diese sind derzeit besonders betroffen - weil sie das Parkpickerl ablehnen und nun unter Parkplatznot leiden. Gegen den Willen der Betroffenen werde die Parkraumbewirtschaftung dort aber nicht eingeführt, betonte Häupl: "Ich will nicht, dass über Bezirke drübergefahren wird."




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21 Postings
@Frosch (GAST) meint am 11.10.2012 15:23:09 ANTWORTEN >
Was soll daran "verfassungsmäßig" bedenklich sein, wenn Wien in Notwehr gegen auswärtige Parker zum flächendeckenden Parkpickerl greift.

Über kurz oder lang wird es ja sowieso kommen müssen.
Frosch meint am 11.10.2012 11:52:28 ANTWORTEN >
@Frosch (GAST) meint am 11.10.2012 10:17:15

Eine Kurzparkzone für das gesamte Stadtgebiet würde verfassungsrechtliche Probleme aufwerfen - das wurde schon im Vorfeld kundgetan.
Das ist wie mit dem "Bettelverbot" - man kann "Betteln" unter gewissen Voraussetzungen verbieten, aber ein generelles Bettelverbot würde verfassungsrechtlich nicht halten.
Genauso verhält es sich mit diesen Kurzparkzonen - man kann/darf sie nur unter gewissen Voraussetzungen einführen.
Österreich ist ein Rechtsstaat und es ist nicht so einfach, wie Manche sich das vorstellen.
Die unerträgliche Zone würde sich dann halt zum Stadtrand verlagern - es wären wiederum Menschen betroffen und es sollte unerheblich sein, ob diese Menschen verwaltungstechnisch zu NÖ oder Wien zählen.
Nochmals - der Dominostein wurde 1993 mit dem 1. Bezirk angestoßen - das war die Ursache, bzw. dass es in Wien (Pendler) zuviele Autos gibt.

In Klagenfurt (FPK-Bürgermeister) gibt es auch das Parkpickerl innerhalb des Rings - die haben auch eine Ringstraße. Das Pickerl in Klagenfurt kostet auch keine 50 Euro, wie Sie da so vorschlagen - es kostet 215 Euro für zwei Jahre.
Und noch ein Vergleich:
Wien hat knapp die 4fache Fläche (415 zu 120 Km²) und knapp die 19fache Einwohnerzahl (1,75 Mio zu 95.000) von Klagenfurt - Sie sehen, die Problematik und vor allem die Dimension!

Branntweiner (GAST) meint am 11.10.2012 11:08:09 ANTWORTEN >
Der Häupl und seine griechische gespielin die übrigens lieber per umweltfreundlichem
Flugzeug in die Heimat chettet als zu arbeiten, werden die Rechnung noch präsentiert bekommen!
selbst schuld.. (GAST) meint am 11.10.2012 09:31:58 ANTWORTEN >
Ihr habt Rot/Grün gewählt also lebt jetzt a damit...
SOS_Wien meint am 10.10.2012 23:42:11 ANTWORTEN >
LOL! Der Veltliner. Leiwand das Foto, in den Bezirkspropaganda Zeitungen hat er immer 20kg weniger, allein beim Hals.
moby26 meint am 10.10.2012 21:47:34 ANTWORTEN >
Auch Favoriten ist betroffen und zwar rund um den Matzleinsdorferplatz und die Kundratstraße. Hat man im 10. Nahe des Matz schon schwer einen Parkplatz bekommen, aber JETZT gibts gar keine mehr. Danke für diese voll bescheuerte Verkehrspolitik und die Tatsache, das auch in Favoriten schon mit Mord- und Totschlag gedroht wird, wenn man einmal nach 2 Std. fündig wird..DANKE HERR HÄUPL UND CONSORTEN!!!
@Frosch (GAST) meint am 11.10.2012 10:17:15
Für die jetztige Misere ist alleine das rot/grüne Rathaus verantwortlich.

Parkpickerlfleckerlteppich, unterschiedliche Parkpickerlzeiten, unterschiedliche Kosten usw.

Die Lösung für Leute mit Hausverstand, den der Michi und die Mitzi und ihre angeblichen "Verkehrsexperten" offenbar nicht haben:

Parkpickerl für das gesamte Stadtgebiet, Kundmachungstafeln nur an allen Einfahrtsstraßen, überall gleiche Geltungszeiten und eventuell noch ein zweiter kostenloser Wahlparkpickerlbezirk. Von wegen Mammabesuch oder Betreuung, Freudin usw.
Und dazu noch Herabsetzung der jährlichen Kosten auf für nur ein "Pickerl" angepasstes Niveau, auf, ich sag mal 50 Euro.

Ein solcher Vorschlag wäre umsichtig, volksnah und eines Experten gerecht.

Aber so, wie es ist, kann es nicht bleiben....
Frosch meint am 10.10.2012 23:55:12
@moby26

Für die "Misere" in Favoriten ist der 12. Bezirk verantwortlich und da wollte auch die ÖVP das Parkpickerl - also nicht nur ROT und GRÜN.
Begonnen hat das Parkpickerl im 1. Bezirk und dann weitergehend mit den Bezirken innerhalb des Gürtels - die ÖVP (Österreichische "Volks" Partei) hat das jahrelang forciert und sich auch mit 1993 dann endlich durchsetzen können.
Es war klar, dass mit einem Bezirk beginnend, die Situation an den Rändern dieser Kurzparkzone unerträglich werden wird - das haben die Bewohner in Gürtelnähe jetzt jahrelang genossen - das wird immer vergessen.

Nicht ROT/GRÜN, oder nicht nur - die ÖVP war der Initiator dieses Parkpickerls, das wird aber von dieser "Volkspartei" natürlich schamhaft verschwiegen - sammelte sie jedoch jetzt eine erkleckliche Anzahl an Unterschriften - tiefster politischer Populismus!

Die ÖVP in Meidling befürwortete eine Parkraumbewirtschaftung und erwartet sich davon positive Effekte!
Bezirksvertretersitzung vom 16.12.2011, Punkt 5,3 - gemeinschaftlicher Antrag vom 23.11.2011 durch SPÖ, GRÜNE und ÖVP!
http://meidling.gruene.at/uploads/media/BV-Sitzung.pdf
zombi69 meint am 10.10.2012 21:38:16 ANTWORTEN >
Die SPÖ braucht dringend Geld, um die Milliardenschäden die kriminelle Asylbewerber und Migranten im Sozialhilfe /Kriminalitätsbereich jedes Jahr anrichten, zu decken. Dazu bieten sich neue Steuern für den arbeitenden Bürger geradezu an. Nötigenfalls ist auch eine Arbeitszeitverlängerung für die Einheimischen zu prüfen, um den Steuergeldfluss in die Sozialwerke weiter zu gewährleisten.
SOS_Wien meint am 10.10.2012 23:47:50
Stimmt. Das erklärt auch einiges: http://diepresse.com/home/politik/wienwahl/600908/Wiener-SPOe_Eine-schrecklich-nette-Familie
Dazu muss man sich mal anschauen, welche Firmen eigentlich der Stadt "gehören", da wundert einen dann gar nix mehr. Zahlen darf's das Stimmvieh.
SOS_Wien meint am 10.10.2012 23:45:58
Wennst von unter 1 Milliarde auf 4.5 Milliarden Schulden in nur ein paar Jahren kommst, dann musst eben vom Bürger soviel wie möglich eintreiben. Siehe Gebührenlawine, Parkpickerlabzocke und die ganzen, unverschämten Erhöhungen in fast allen Bereichen.
senfpfurzer meint am 10.10.2012 19:54:01 ANTWORTEN >
Häupl, durch den kleinen Finger an Grün, werden SPÖ und Grün dorthin sinken wo die Titanic noch gar nicht war.....
Scarlet Pimpernel meint am 10.10.2012 19:53:54 ANTWORTEN >
Über Häupl kann man denken was man will, aber eines ist sicher, er weiß was er wann sagen muß, damit er seine Wähler bei Stange halten kann. Nur irgendwann begreift sogar der Dümmsten unter den (SPÖ)Wählern, dass Häupl nur ein Roter-sich-selbst-auf-die-Schulter-klopfende-andersdenkende-ausschließende Abcasher ist, für den Demokratie bedeutet, dass nur die SPÖ (mit ihren linken Wasserträgern) weiß was der Bürger will und braucht. Für ihn ist der in Wien Lebende nur abzuzockendes Stimmvieh, dass ihn und seinen Helfershelfer die finanzielle und politische Existenz sichert.
rubikon meint am 10.10.2012 17:23:58 ANTWORTEN >
Setzt sich HÄUPL von der Verkehrsbevormundung durch VASSILAKOU ab ?
manu69 meint am 10.10.2012 16:14:28 ANTWORTEN >
schau schau der häupl hat auch einmal eine eigene meinung? das verwundert mich normaler weise macht er doch immer das was dieses wiederliche grüne weib sagt. na hoffentlich kann er sich durchsetzen, damit nicht ganz wien mit parkpickerl radwegen und fußgängerzonen zugepflastert wird.
kirsanno meint am 10.10.2012 15:43:09 ANTWORTEN >
Der BÜRGERMEISTER von WIEN im Jahr 2015 heisst HC STRACHE, dazu muß man kein Hellseher sein !
Trankler (GAST) meint am 10.10.2012 19:28:23
geh drah di, sauf weida.
Der richtige Beobachter (GAST) meint am 10.10.2012 15:28:52 ANTWORTEN >
Da hat Häupl absolut recht, daß er nicht will, daß über die Bezirke drübergefahren wird.

Eines zu erwähnen hat er aber vergessen, es wurde ja bereits über die Bezirke drübergefahren...
the unholy meint am 10.10.2012 13:19:39 ANTWORTEN >
Wenns Jemand glaubt?
Ich glaubs net!!!!!!!!
er kann mitreden wo er will (GAST) meint am 11.10.2012 23:37:42
das geht dich einen feuchten an. beschwer di am salzamt wenn dir was nicht paßt
@the unholy (GAST) meint am 11.10.2012 10:18:19
Was redest Du da mit, Du wohnst ja gar nicht in Wien??????
Seiten: 1
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