›Hasch-Bauer‹ verbrannte sich Hände

Wien

›Hasch-Bauer‹ verbrannte sich Hände

Mit sechs Fahrzeugen und 27 Mann rückten die Florianis zum Brandgeschehen in der Purkytgasse. Im Hinterhof einer Liegenschaft mit mehreren dubiosen Firmenadressen war in einer Werkstätte ein Feuer ausgebrochen. Besonders brenzlig ­wurde es, als die Feuerwehrleute fünf 20-Kilo-Flüssiggasflaschen entdeckten, die zunächst gesichert werden mussten. Danach staunte man nicht schlecht: Im Raum standen in Reih und Glied 200 Haschischpflanzen.

Die Polizei sperrte den Brandort ab und übernahm die weiteren Ermittlungen. Ein 35-jähriger Kroate, der im Hof umherirrte, gab sich als Zeuge und Helfer aus, der zufällig hergekommen war und heimwollte. Doch dann sahen die Cops seine schwer verbrannten Hände. Der Mann wurde ins AKH gebracht. Der mutmaßliche „Hasch-Bauer“ wurde noch im Krankenbett verhaftet. Brandursache dürfte Überhitzung beim Trocknen des Suchtgiftes gewesen sein.

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