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Juwelier in Innenstadt überfallen

Laut Polizeisprecherin Michaela Rossmann war kurz vor 15.00 Uhr ein Mann mit Kopfbedeckung - Hut oder Baseballkappe - in das Geschäft gekommen und hatte eine der beiden Verkäuferinnen in ein Gespräch verwickelt, weil er sich angeblich für eine Uhr oder ein Schmuckstück interessierte. Kurze Zeit danach stürmten weitere vier Männer, maskiert und mit Kopfbedeckungen getarnt, in das Lokal.

Der angebliche Kunde hielt die Verkäuferin fest, während seine Komplizen mit Hämmern Vitrinen zertrümmerten. Sie rafften Wertgegenstände an sich und flüchteten mit ihrem Kompagnon zu Fuß aus dem Geschäft.

Rossmann zufolge hatten die Räuber, abgesehen von den Hämmern, keine sichtbaren Waffen bei sich. Der Täter, der als erster in den Uhren- und Schmuckhändler gekommen war, hatte gebrochenes Englisch gesprochen. Eine brauchbare Personsbeschreibung gab es zunächst nicht.

Der Stephansplatz war zuletzt im Dezember 2012 Schauplatz eines spektakulären, letztlich aber gescheiterten Überfalls auf einen Juwelier gewesen. Drei Mitglieder der weltweit agierenden Juwelier-Räuberbande "Pink Panther" drangen in ein weiteres Pretiosengeschäft ein und rafften Luxusuhren an sich. Ein Passant beobachtete die Flucht und jagte ihnen eine Sporttasche mit Luxusuhren wieder ab.

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